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Die Gneisenau

Die Gneisenau

Die Gneisenau und die Scharnhorst waren Schwesterschiffe. Beide waren Schlachtkreuzer und beide hatten viel getan, um die Schlacht um den Atlantik zu einem möglichen deutschen Sieg zu machen. Die Operation Cerberus und der Prinz Eugen, die im Februar 1942 den Ärmelkanal hinaufstürmten, waren für die Royal Navy eine große Verlegenheit.

Die Gneisenau und Prinz Eugen
während des 'Channel Dash'

Beide Schiffe wurden im Jahr 1936 mit einem neuen Design ins Leben gerufen. Beide Schiffe kombinierten schwere Rüstung mit Geschwindigkeit, wobei die Größe der Granaten, die sie abfeuerten, geopfert wurde. Viele britische Marineschiffe waren in früheren Zeiten gebaut worden und profitierten nicht von neuen Ideen im Bereich des Marineschiffbaus. Die neuen deutschen Schlachtkreuzer waren so konzipiert, dass sie immer noch einen schweren Schlag abbekommen, sich aber selbst aus Schwierigkeiten befreien können, wenn sie dazu gezwungen wurden. Britische Schlachtschiffe wie die Hood wurden ebenfalls mit viel Panzerung gebaut, aber sie trugen auch Waffen, die viel größere Granaten erforderten. Als diese Granaten eintrafen, richteten sie erheblichen Schaden an. Die Philosophie der Kriegsmarine war, dass kleinere Granaten immer noch den nötigen Schaden anrichten können, um ein Schiff außer Gefecht zu setzen oder zu versenken.

Die Gneisenau verdrängte 32.000 Tonnen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 31,5 Knoten. Sie war mit Neun-11-Zoll-Kanonen, zwölf 5,9-Zoll-Kanonen, vierzehn 4,1-Zoll-AA-Kanonen, sechzehn 37-mm-AA-Kanonen, zehn und später achtunddreißig 20-mm-AA-Kanonen, sechs 21-Zoll-Torpedoröhren und vier Flugzeugen bewaffnet. Ihre Besatzung betrug 1.800. Der Scharnhorst hatte ähnliche Statistiken.

Das dritte Schiff in der Operation Cerberus war die Prinz Eugen. Sie war ein schwerer Kreuzer und wurde zusammen mit der Hipper und der Blucher trotz des Vertrags von Versailles gebaut. Die Prinz Eugen verdrängte 13.900 Tonnen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 32 Knoten. Sie war mit acht 8-Zoll-Kanonen, zwölf 4,1-Zoll-AA-Kanonen, zwölf 37-mm-AA-Kanonen, acht (später 28) 20-mm-AA-Kanonen, zwölf 21-Zoll-Torpedoröhren und drei Flugzeugen bewaffnet. Sie trug auch drei Flugzeuge. Ihre Besatzung war 1.600.

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