Chronik der Geschichte

Österreich und 1938

Österreich und 1938

Eine Vereinigung zwischen Deutschland und Österreich war nach dem Versailler Vertrag verboten, fand aber 1938 statt. Österreich war zwischen 1933 und 1935 von Italien vor Mobbing durch die Deutschen geschützt worden. Tatsächlich hatte Italien 1934 seine Truppen auf dem Brenner versammelt, als es den Anschein hatte, als ob Deutschland Österreich übernehmen könnte, nachdem der österreichische Bundeskanzler Dollfus von rechten Schlägern ermordet worden war. Die Botschaft an Hitler war klar und es gab keine deutsche Besetzung des Österreichs.

Bis 1936 schlossen Deutschland und Italien eine Freundschaft und bis Ende 1936 zog Mussolini seine Unterstützung für Österreich zurück. Dem österreichischen Bundeskanzler Schuschnigg wurde 1937 von Mussolini tatsächlich mitgeteilt, dass Italien Österreich nicht mehr gegen Angriffe verteidigen würde.

Hitler hatte Österreich immer als Teil Deutschlands gesehen. Er selbst war im österreichischen Brannau geboren, aber sein ganzes Leben lang hielt sich Hitler für deutsch. Viele Österreicher waren der gleichen Überzeugung, dass Hitler die Befugnis hatte, Schuschnigg zur Unterwerfung zu zwingen. Im Februar 1938 gab Hitler dem österreichischen Bundeskanzler eine Liste von zehn Forderungen. Die Hauptforderung war, dass ein Mann anrief Seyss-Inquart sollte zum Innenminister ernannt werden. Seyss-Inquart war ein österreichischer Nazi und eine solche Position würde ihm die Kontrolle über die österreichische Polizei geben. Eine solche Forderung war für Schuschnigg eindeutig inakzeptabel.

Die Kanzlerin versuchte es mit einem anderen Trick. Er gab bekannt, dass er a bestellen würde Volksabstimmung (eine Abstimmung über eine Frage) darüber, ob die Österreicher ein freies Österreich wollten oder nicht. Hitler konnte sich nicht sicher sein, ob er mit dieser vorgeschlagenen Volksabstimmung das gewünschte Ergebnis erzielen würde. Wenn die Volksabstimmung stattfinden würde und die Österreicher effektiv gegen Hitler stimmen würden, würde er in eine sehr schwierige Position gebracht. Hitler forderte, dass die Volksabstimmung nicht stattfinden und Schuschnigg zurücktreten sollte. Sollte beides nicht eintreten, sagte er dem Kanzler, er werde seinem Militär befehlen, in Österreich einzufallen. In den Erinnerungen der Menschen in Europa war die Verwüstung von Guernica in Spanien durch die Bomber der Luftwaffe - in der Tat hatte Hitler damit gedroht, Wien in das „Spanien Österreichs“ zu verwandeln.

Schuschnigg konnte dieses Risiko nicht eingehen und trat zurück - zusammen mit seinem Kabinett. Das einzige Mitglied seines Kabinetts, das nicht zurücktrat, war Seyss-Inquart. Als einziges österreichisches Regierungsmitglied lud er deutsche Truppen nach Österreich ein März 1938. Am 15. März 1938 trat Hitler triumphierend in Wien ein. Das Vergnügen der riesigen Menschenmenge war schwer zu verschleiern. Es heißt, dass selbst Hitler von der Menge und dem Jubel überrascht war. Österreich wurde Teil der Deutsches Großreich; Schuschnigg wurde verhaftet und eingesperrt und fast sofort verloren die österreichischen Juden ihre Rechte.

Was haben die Mächte Europas getan? Mussolini tat erwartungsgemäß nichts. Großbritannien und Frankreich protestierten mündlich gegen die deutsche Regierung, taten aber nichts anderes - so wie Hitler es vorhergesagt hatte.

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