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HMS Hood

HMS Hood

HMS Hood war der Stolz der Royal Navy. HMS Hood war ein massiv bewaffneter Schlachtkreuzer, dessen Rüstung ihrer Bewaffnung entsprach. In jeder Hinsicht galt die HMS Hood als einer der mächtigsten Schlachtkreuzer im Zweiten Weltkrieg.

Die HMS Hood war 44.600 Tonnen schwer, hatte eine Besatzung von 1.419 Mann und war mit einer Höchstgeschwindigkeit von 32 Knoten schneller als die Bismarck. Die Haube wurde 1918 auf den Markt gebracht und war mit 8 x 15-Zoll-Kanonen, 12 x 5,5-Zoll-Kanonen, 8 x 4-Zoll-AA-Kanonen, 24 x 2-Pfund-Kanonen und 4 x 21-Zoll-Torpedos bewaffnet.

Die Kapuze hatte jedoch einen großen Fehler: Sie hatte nicht die gleiche Rüstung wie die Bismarck. Die Tatsache, dass die Kapuze um 3 Knoten schneller war als die Bismarck, war auf ihren Mangel an ausreichender Rüstung für eine Seeschlacht im Zweiten Weltkrieg zurückzuführen. Was 1918 beim Bau von Hood als ausreichende Rüstung galt, sollte sich 1941 als schwerwiegender Makel herausstellen.

Am 24. Mai 1941 verfolgte die Royal Navy die Bismarck und Prinz Eugen, als sie versuchten, in den Atlantik auszubrechen. Wenn beide Schiffe in den Atlantik gekommen wären, hätten sie unter den für Großbritannien lebenswichtigen Atlantikkonvois Chaos anrichten können. The Hood stützte sich auf Informationen, die von den Kreuzern Norfolk und Suffolk zurückgesandt wurden. Die Bismarck und Prinz Eugen hatten Nacht- und Seenebel auf ihrer Seite und für eine Weile verloren beide Kreuzer beide deutschen Schiffe.

Bis 02.47 Uhr am 24. Mai hatte das Suffolk jedoch wieder Kontakt mit dem Bismarck aufgenommen. Die vom Suffolk zurückgesandten Informationen veranlassten die Hood zu der Annahme, dass sie am 24. Mai um 5.30 Uhr nur 30 Kilometer vom Bismarck entfernt sein würde. Um 05.35 Uhr erkannte der Ausguck von der Kapuze aus die Prinz Eugen und die Bismarck in einer Entfernung von 17 Meilen.

Admiral Holland befahl auf der Motorhaube dem Schlachtkreuzer, sich den deutschen Schiffen zuzuwenden, und um 05.45 Uhr waren sie nur 22.000 Meter voneinander entfernt. Um 05.52 Uhr eröffnete die 'Hood' das Feuer und kurz darauf gesellte sich der 'Prince of Wales' dazu. Um 05.54 Uhr feuerten sowohl Prinz Eugen als auch Bismarck ihre Waffen hauptsächlich gegen die "Hood".

Die Prinz Eugen schlug gegen die Motorhaube und zündete einige an Deck gehaltene Flugabwehrgeschosse an. Das dadurch verursachte Feuer war für die "Haube" nicht besonders gefährlich, obwohl es viel Rauch erzeugte. Um 06.00 Uhr schlug eine Salve aus dem Bismarck die Motorhaube. Die Bismarck hatte aus 17.000 Metern Höhe abgefeuert, und die Anhebung ihrer Kanonen bedeutete, dass die Granaten, die auf die "Haube" trafen, eine hohe Flugbahn und einen steilen Abstiegswinkel hatten. Die Kapuze hatte eine minimale horizontale Panzerung und eine der Granaten der Bismarck drang in das Deck der Kapuze ein und explodierte in einem ihrer Magazine. Eine massive Explosion riss die 'Haube' in zwei Hälften. Diejenigen, die die Explosion sahen, sagten, dass die Bögen der "Haube" aus dem Meer gehoben wurden, bevor sie sanken. Das Schiff sank extrem schnell - innerhalb von zwei Minuten - und 1.416 Männer von insgesamt 1.419 Besatzungsmitgliedern starben.

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