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Panzer IV Ausf F2

Panzer IV Ausf F2


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Panzer IV Ausf F2

Dieses Bild zeigt einen Panzer IV, der während des deutschen Rückzugs in Nordafrika im Dezember 1942 aufgegeben wurde. Bei diesem Panzer handelt es sich wahrscheinlich um einen Panzer IV Ausf F2, das erste Modell des Panzer IV mit dem Langgeschütz. Das Datum des Bildes beschränkt das Modell entweder auf den Ausf F2 oder den Ausf G, während der Stil der Mündungsbremse und das Vorhandensein des Sichtfensters links von der offenen Turmluke am häufigsten beim Ausf F2 zu finden sind.

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Panzer 4 f2=G?

Beitrag von Nebfer » 21. November 2004, 06:00

Beitrag von Jan-Hendrik » 21. November 2004, 10:07

Nein, die G-Version hatte einen stärker geschützten Turm, also mehr Panzerung.

Beitrag von Christian Ankerstjerne » 21. November 2004, 17:17

Es stimmt, dass der Pz.Kpfw.IV Ausf.F2 genau das gleiche Fahrzeug war wie der Pz.Kpfw.IV Ausf.G. Ausf.F2 war lediglich ein früherer Name für die Ausf.G. Es hatte keinen Unterschied im Rüstungsschutz.

Beitrag von bryson109 » 21. November 2004, 17:19

Re: Panzer 4 f2=G?

Beitrag von cbo » 21. November 2004, 17:40

Nein, aber F2 und G waren gleich.

Als das 7,5cm Geschütz KwK 40 L/43 serienreif war, wurde es sofort in den damals in Produktion befindlichen Panzer IV Ausf F der 7.BW-Serie eingebaut, was eine Zerlegung der beiden Typen am Fließband erforderlich machte . So wurden im März 1942 die Ausf F-Fahrzeuge mit dem Kurzgeschütz in Ausf umbenannt. F1, während diejenigen mit der langen Waffe Ausf genannt wurden. F2. Fahrzeuge, die im Rahmen von Neuaufträgen produziert wurden, hießen Ausf G (8. BW-Reihe).
Aber es gab keinen Unterschied zwischen der Ausf. F2 und die erste Ausf. Gs produziert, sie waren genau gleich.
Zur Vereinfachung wurde im Mai 1942 beschlossen, die Fahrzeuge der Ausf. F2 (7. BW-Serie) als Ausf. G (8. BW-Serie).

Dies hat in den Nachkriegsjahren für viel Verwirrung gesorgt und Rüstungshistoriker und Modellbauer haben versucht, die beiden Bezeichnungen durch die Suche nach äußeren Unterschieden zu verstehen. Deshalb werden einige Quellen behaupten, dass die Ausf. G kann identifiziert werden durch

- Das Fehlen von Sichtfenstern am Seitenturm und der rechten Turmfront. Dies war tatsächlich eine Änderung, die im April 1942 eingeführt wurde, aber erst im Oktober 1942 bei allen Fahrzeugen. Als solche wurde sie sowohl in Fahrzeugen unter der Bezeichnung F2 als auch in solchen unter der Bezeichnung G gefunden.

- Schwerere Rüstung (50+30mm). In Wirklichkeit wurden die ersten Fahrzeuge mit zusätzlicher Panzerung im Mai 1942 hergestellt, aber nur acht von 85 gebauten Fahrzeugen hatten diese Funktion. Im Juni 1942 wurden von 72 produzierten 16 Fahrzeuge mit zusätzlicher Panzerung hergestellt und erst im Juli 1942 waren alle Ausf. Gs haben diese Funktion.

- L/48-Geschütz. Tatsächlich wurde der längere Lauf erst im April 1943 in die Produktion eingeführt.


Weltkrieg Fotos

Panzer IV Ausf H Panzer, Rumänien Ostfront 1944 Panzer und deutsche Infanterie Ostfront Pz.Kpfw.IV Panzer und deutsche Infanterie Winter Ostfront Zerstört durch interne Explosion Panzer IV
Panzer IV Panzer zerstört 625 Beschädigter Pz.Kpfw. IV und Besatzung Ostfront Panzer IV Ausf G Panzer Sardinien Palau Marina Pz.Kpfw.IV Ausf F1 Panzer der Panzergrenadier-Division Grossdeutschland, Russland 1942
Panzer IV Ausf H Wintertarnung Ostfront 3 Panzer IV Ausf. F, Wintertarnung, Ostfront 1941 Russland Panzersoldaten und Panzer IV ausf F1 Panzer Panzer IV ausf F1 der 5. Panzerdivision (Wehrmacht), Ostfront
zerstörte Pz.Kpfw.IV Panzer Westfront Panzer IV Ausf. F2-Panzer Ostfront Panzer IV Ausf F2 Panzer Nummer 431 und 424, 14. Panzerdivision Ostfront Panzer IV Ausf. F1 Ostfront
Pz.Kpfw.IV Ausf.D der 7. Panzerdivision bei Lepel Ostfront Gesprengter Panzer IV lang Panzer IV Ausf H Panzer Ostfront Panzer IV Ausf H mit Winterketten und Wintertarnung Ostfront
Panzer IV Ausf H Panzer mit Schürzen Ostfront, 1944 Panzer IV Ausf H Nummer 312 mit Schürzen und Infanterie. Ostfront 1944. Beschädigter Panzer IV Ausf G Kharkov Panzer IV ausf G und Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251 Ausf C , Juni 1943 Ostfront
Panzer IV Ausf H Panzer mit Zimmerit Wintertarnung 1251 Panzer IV Panzer Sardinien Palau Marina Panzer IV Ausf H Panzer Ostfront Winter Panzer IV Audf H mit Wintertarnung
Panzer IV Ausf H taktische Nummer 1223 Wintertarnung, Ostfront Panzer IV ausf G Nummer 921 der 3. SS-Panzergrenadier-Division Totenkopf, Kursk Juli 1943 Panzer IV Ausf H “Paula” mit Zimmerit, Westfront 1944 Panzer IV Ausf F1 Farbfoto, Ostfront
Zerstörter Panzer IV Ausf J, Ostfront Panzer IV Ausf. F1-Panzer des 31. Panzerregiments, 5. Panzerdivision, Russland 1942 Panzer IV Ausf E, weiß getarnt, Bahntransport Panzer IV Ausf H Nummer 1251 mit Zimmerit, Ostfront
Panzer IV Ausf G Nummer 242 Ostfront 1942-1943 Russland Panzer IV Panzer Besatzung auf einem weiß gewaschenen Panzer IV Ausf H Panzer IV Winter, Ostfront 1944
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Panzer IV Ausf H codiert 1251 mit Zimmerit, Wintertarnung Russland Panzer IV Ausf G im Feld Panzer IV Ausf F und Panzer II, Russland Oktober 1941 Villers Bocage Panzer IV Panzer, codiert 634 der 6/Panzer-Lehr-Regiment 130, 1944
Panzer IV Panzer, Langrohr-Version mit Zimmerit PzKpfw IV Ausf G Langrohrversion früher Panzer IV ausgeschlagen Zerstörter Panzer IV Ausf. H Frankreich 1944
K.O. Panzer IV Ausf H, Westfront 1944 (zimmerit) ausgeschaltet Panzer IV Nummer 226 ausgeschlagener Panzer IV Panzer 5 Panzer II ausgeschlagen
ausgebrannter Panzer IV ausf B Panzer Panzer IV Turm zerstört Panzer IV ausf D Panzer, zerstört Zerstörter Panzer IV Ausf B
Panzer IV ausf C Panzer zerstört, Frankreich 1940 K.O. Panzer IV ausf B Panzer der 1. Panzerdivision (Wehrmacht) Deutscher Panzer IV Rückansicht, Frankreich 1940 Deutscher Panzer IV ausf D Panzer
Panzer IV Panzer IV ausf B Panzer Panzer IV Panzer IV Ausf B durch eine interne Explosion zerstört
Panzer IV Panzer im Schlamm Panzer IV ausf E Panzer, Ostfront TauchPanzer IV ausf D Panzer 42 ausgeschlagener Panzer IV Panzer 48
Afrika Korps Panzer IV ausf E Panzer, codiert 8 Panzer IV ausf E mit Zusatzpanzer des Afrika Korps Panzer IV des Afrikakorps, Rückansicht KO-Panzer IV durch eine interne Explosion zerstört
Panzer IV, M4 Sherman und Jagdpanzer IV Panzer IV 61 Panzer IV 8 Panzer IV Ausf. E
K.O. Panzer IV Ausf D, Nordafrika Panzer IV Panzer Ostfront Panzer IV Panzerwrack, Nordafrika Panzer IV 41
Panzer IV Panzerwrack 58 ausgeschlagener Panzer IV Panzer 46 Panzer IV ausf E Panzer 56 Italien deutsche Panzer im Feld 2
Panzer IV ausf E Panzer Panzer IV ausf F1 Panzer, Wintertarnung Panzer IV 38 Panzer IV Ausf D Frankreich 1940
Panzer IV Ausf D Panzer ausgeschlagener Panzer IV Panzer, Nummer 539 Panzer IV Ausf. F1 Panzer IV ausf F1 Panzer
Panzer IV aus F 1 Panzer Panzer IV ausf D Panzer Panzer IV ausf B Panzer Panzer IV ausf Ein Panzer im Feldversuch
Panzer IV Ausf H Panzer mit Zimmerit, Nummer 635. 12. SS-Panzerdivision Hitlerjugend. Panzer IV Panzer auf der Straße 1944 Gefangener sowjetischer Panzer IV, Rückansicht Panzer IV Ausf. E aus 7. Panzer-Division
Panzer IV Ausf. G-Panzer Panzer IV ausf E Panzer der 11. Panzerdivision (Wehrmacht), Nummer 11, Jugoslawien 1941 Panzersoldaten und Panzer IV Ausf. C, Frankreich Panzer IV Ausf H Nummer 813 Italien
Panzer IV ausf F1 Panzer, Ostfront Früher Panzer IV, Italien Frontansicht eines stark getarnten Panzer IV in Frankreich Griechenland Panzer IV Ausf G Panzer im Hafen
Deutscher Panzer IV Panzer IV ausf F1 Panzer 82508 Panzer IV ausf E 𔄜” Rückansicht Panzer IV Ausf H Panzernummer 923
Panzer IV Ausf H Nummer 615, Westfront 1944 Panzer IV Panzer auf Brücke Deutsche Panzer im Feld Panzer IV ausf E Panzer
Panzer IVs Kolonne rückt in die Kampfzone vor, Ostfront 2 Panzer IV Ausf H 711 Panzer IV 40 Panzer IV-Besatzung versteckt sich unter einem Baum
Sd.Kfz. 8 und Panzer IV auf Anhänger K.O. Panzer IV Ausf J, Westfront 1944/45 Panzer IV Ausf E mit 30 mm dickem Zusatzpanzer Panzer IV ausf D Panzer der 10. Panzerdivision, Frankreich 1940
Wrack eines deutschen Panzer IV Ausf. C, Frankreich 1940 Panzer IV Panzer IV Ausf E Panzer 31 Panzer IV Ausf H Panzer im Einsatz, Monte Cassino Italien 1944
Panzer IV Ausf B Panzer 421 + 422 Panzer IV Ausf D Panzer Panzer IV 39 Panzer IV Ausf H 618 Panzer Westfront
Italien Panzer IV Panzer in Panzerwerkstatt Panzer IV Ausf H Panzer Italien Panzer IV Ausf D Athen Panzer IV
Panzer IV Ausf. E-Nummer 613 Panzer IV Ausf H der 12. SS-Panzerdivision Hitlerjugend, Nummer 625 Westfront 1944 Panzer IV Ausf E Panzer der 20. Panzerdivision (Wehrmacht) in Farbe Panzer IV Panzer der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“, Frankreich 1944
Italien Panzer IV 4 Athen Panzer IV Ausf G Panzer, 1943 Panzer IV Ausf. E bei Feldübungen 22 Panzer IV Ausf. C
Panzer IV Ausf F 833 der 14. Panzerdivision (Wehrmacht) in Stalingrad, 1942 Pz.Kpfw. IV Ausf G Panzer Panzer IV Ausf H mit Schurzen Panzer IV Ausf F1 während der russischen “Rasputitsa” Schlammsaison
Italien Panzer IV Ausf H Panzer Wrack eines deutschen Panzer IV Ausf F Pz.Kpfw. IV Ausf. Frontansicht des F1-Tanks Panzer IV Ausf. D-Panzer des Afrikakorps
Panzer IV Ausf H Polen 1944, Ostfront Panzer IV ausf D bei Feldübungen 1940 Panzer IV Ausf. g Panzer IV Ausf F in Frankreich Rückansicht
Panzer IV Ausf B Panzer Nummer 400, während der Parade 1939 Italien Panzer IV Ausf H Panzer Panzer IV Ausf. H der 2. Panzerdivision (Wehrmacht), Nummer 825 Frankreich 1944 Besatzung auf ihrem Panzer IV, Frankreich 1944
Afrika Korps Panzer IV beschädigter Turm Griechenland, Panzer IV Ausf C und britischer Kriegsgefangener Panzer IV Ausf F1 Panzer und Besatzung Wintertarnung Brandneuer Panzer IV Ausf F im Werk Krupp-Grusonwerk
Verlassener Panzer IV ausf E des Deutschen Afrikakorps (DAK) Deutscher Panzer IV Ausf. D mit Zusatzpanzer, Frontalansicht Panzer IV ausf C Panzer des Panzerregiments 65, Bahntransport Panzer IV Panzernummer 301
Griechenland Panzer IV Ausf G Panzer im Hafen Panzer IV Ausf G Nummer 713 der 1. Panzerdivision (Wehrmacht), Griechenland 1943 Panzer IV Panzer Nummer 422, Rückansicht Frankreich 1940 brennender Panzer IV
Panzer IV Panzer der 1. Panzerdivision (Wehrmacht)

Geschichte

Der Panzerkampfwagen IV (kurz PzKpfw IV oder Panzer IV) war ein mittlerer deutscher Panzer des Zweiten Weltkriegs. Anfangs nur in sehr kleinen Stückzahlen produziert. Der von Krupp entwickelte und von 1937 bis Kriegsende produzierte Panzer IV war mit 8500 Exemplaren der meistgebaute deutsche Panzer. Der ursprünglich mit einem Kurzgeschütz ausgestattete Panzer war ursprünglich als Begleitfahrzeug konzipiert, sein Einsatzspektrum änderte sich jedoch mit dem Einbau eines Langgeschützes grundlegend. Obwohl er aufgrund der Rezeption in der Militärliteratur nicht den Bekanntheitsgrad eines Panthers oder Tigers erreichte, war er in der zweiten Kriegshälfte der wichtigste deutsche Panzer. Der Panzerkampfwagen IV wurde an fast allen Fronten eingesetzt. Darüber hinaus diente das Chassis als Basis für viele andere Fahrzeuge.
Anfang 1930 hatte eine Arbeitsgruppe um den späteren Generaloberst Heinz Guderian für die Endausrüstung der zukünftigen Panzertruppe zwei Grundtypen von Panzern vorgesehen, das Heereswaffenamt stellte im Januar 1934 die Endausrüstung der Panzerdivisionen ein. Drei der vier Kompanien einer Panzerdivision sollte einen Panzer mit einem AT-Geschütz erhalten, den späteren Panzer III. Die vierte Kompanie sollte mit einem Begleitfahrzeug ausgerüstet werden, das mit seiner großkalibrigen Waffe Ziele bekämpfen sollte, für die die kleinere Panzer III AT-Waffe ungeeignet war. Aus dieser Überlegung entstand der Panzerkampfwagen IV.
Anforderungsprofil war ähnlich wie bei Panzer III. Die Besatzung sollte aus fünf Mann bestehen, ein Funkgerät sollte kommunizieren können und das Gesamtgewicht 24 Tonnen.
Aufgrund des noch gültigen Versailler Vertrages erhielt das Fahrzeug aus Geheimhaltungsgründen die Tarnbezeichnung “Mittlerer Traktor”. Dieser Spitzname wurde kurz darauf in “Begleitwagen” (BW) geändert. Rheinmetall, MAN und Krupp beteiligten sich an den Ende 1934 begonnenen Entwicklungsarbeiten. Neu war das Konzept eines Unterstützungspanzers mit nur einem Turm, denn damals glaubten die Armeen der anderen Länder, dass für solche Aufgaben Multi-Turm Panzer waren besser geeignet.
Der Rheinmetall-Prototyp hatte ein Gewicht von 18 Tonnen und erreichte mit einem 320 PS starken Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Prototyp von MAN hatte eine sechsrädrige Schachtellaufwerk-Interleaved-Roadwheel-Aufhängung, die von Erich Kniepkamp beeinflusst wurde, der später als Abteilungsleiter im Heereswaffenamt hauptverantwortlich für die Einführung des Schachtellaufwerks in die deutschen Panzer wurde. Auf Betreiben des HWA sah der Krupp-Vorschlag auch einen solchen Antrieb mit Drehstab vor. Obwohl dieser Antrieb weniger stoßempfindlich war und bessere Laufeigenschaften hatte, bestanden die Krupp-Ingenieure auf ihrer Blattfederung und nahmen den Torsionsstab trotz des Widerstands des HWA zurück. Krupp stattete ihn stattdessen mit einer einfachen Blattfeder-Doppelbogie-Aufhängung mit acht gummierten Laufrädern pro Seite aus. Nachdem 1935/36 alle Prototypen im Prüfzentrum in Kummersdorf umfangreiche Tests durchlaufen hatten, wurde Krupp als endgültiger Produktionsbetrieb bestimmt. Der Panzer IV war der letzte deutsche Panzerwagen, der noch in Ruhe entwickelt wurde.
Im Oktober 1937 erfolgte die Produktion der “A” Version des Panzer IV im Krupp-Grusonwerk in Magdeburg-Buckau. Im Gegensatz zur Produktion der bisherigen Panzerkampfwagen I bis III, bei der mehrere Hersteller hinzugezogen wurden, war das Magdeburger Werk bis Herbst 1941 die einzige Produktionsstätte für den Panzer IV. Aufgrund seiner Funktion als Begleitfahrzeug war seine Beschaffung deutlich kleiner als die des Panzers III, was sich in der zunächst geringen Stückzahl bemerkbar machte.
Nach der Ausstattung der Panzerregimenter blieb die Produktion auch nach Kriegsbeginn auf niedrigem Niveau. Die Produktion des Panzer IV hatte noch keine besondere Priorität, was auch Krupp als Hersteller betraf. So arbeiteten Anfang 1940 etwa 1.200 Arbeiter im Magdeburger Werk, wobei die Produktion des Panzer IV nur 35 % des Auftragsvolumens ausmachte.
Im Herbst 1941 wurde die Produktion auf die Vogtländische Maschinenfabrik VOMAG, Plauen und die Nibelungenwerke in St. Valentin ausgeweitet. Die Hauptwerke von Krupp in Essen, Eisen- und Hüttenwerke in Bochum, die Eisenwerke Oberdonau in Linz, Dortmund-Hörder Hüttenverein in Dortmund und Böhler & Co. in Kapfenberg dienten als Hauptlieferanten von Panzerplatten, Rümpfen und Geschütztürmen. Die Maybach-Motoren stammten hauptsächlich aus dem Maybach-Stammwerk und der Tochtergesellschaft Nordbau sowie lizenziert von Orenstein & Koppel in Nordhausen und MAN. Die Getriebe kamen von ZF in Friedrichshafen. Die Endmontage eines Panzer IV dauerte rund 2000 Arbeitsstunden. Die Gesamtproduktionszeit einschließlich aller Teile der Subunternehmer wurde auf rund 15000 Stunden geschätzt. Der Preis für einen Panzer betrug ohne Hauptbewaffnung knapp über 100000 RM.
Wie alle deutschen Panzer wurde auch der Panzer IV in hochwertiger Arbeit gefertigt, insbesondere zu Beginn der Produktion, was natürlich durch eine rationelle Massenfertigung ausgeglichen wurde. Obwohl der Mangan-, Chrom- und Molybdänanteil in der Panzerung im Laufe der Produktion aufgrund von Materialmängeln und damit auch deren Qualität stetig abnahm, erreichte die spezielle Oberflächenbehandlung eine gute Schlagzähigkeit. Ein Brinell-Härtetest auf britischer Seite ergab den hohen Wert von bis zu 520 Brinell für die Frontpanzerung eines Ausf G, der den höchsten Härtegrad aller deutschen Panzer darstellte.

Varianten

Ausführung A

Die erste Serie der Panzerkampfwagen IV wurde unter der Typenbezeichnung 1./BW im Oktober 1937 vom Stapel gelassen. Bis Juni des Folgejahres wurden 35 der Ausf. A hergestellt wurden. Die Bewaffnung bestand aus einem Kurzgeschütz 75 mm KwK 37 mit Kaliber L/24 (Lauflänge = 1800 mm) und zwei MG 34. Ein koaxiales Maschinengewehr MG 34 wurde rechts vom Hauptgeschütz montiert, ein zweites wurde in die Frontplatte des Funkers. Die Kuppel des Kommandanten wurde vom Pzkpfw III Ausf. übernommen. B. Fahrzeug hatte ein Kampfgewicht von 17,3 Tonnen und wurde mit dem 12-Zylinder, 230 PS starken Maybach HL 108 TR, der auch im Panzer III eingesetzt wurde und einem Zahnradfabrik SFG 75 Fünfganggetriebe angetrieben. Die Fahrzeuge dienten in Norwegen, Polen und Frankreich. Überlebende Ausf As wurden zu Trainingszwecken verwendet.

Ausführung B

Die zweite Serie wurde im Mai 1938 unter der Typenbezeichnung 2/BW auf den Markt gebracht. Durch die Verstärkung der Panzerfrontpanzerung auf 30 mm stieg das Gewicht auf 17,7 Tonnen. Als Antrieb diente der leistungsstarke Maybach HL 120 TR Motor mit 285 PS mit einem neuen Sechsgang SSG 76 Getriebe. Das vom Funker bediente Front-MG wurde weggelassen, stattdessen stand ihm eine Klappe für sein Maschinengewehr zur Verfügung. Die geänderte Visieröffnung für den Fahrer konnte nun mit zwei überlappenden Schiebern (Fahrersehklappe 30) geschützt werden. Munitionsstau wurde reduziert, um Gewicht zu sparen. Der Turm behielt die gleiche Panzerungs- und Bewaffnungskonfiguration wie der frühere Ausf A bei, aber die Kuppel des Kommandanten wurde vom Panzer III Ausf übernommen. C.
Der Pzkpfw IV Ausf B hatte eine Produktion von 42 Stück.

Ausführung C

Die 134 Fahrzeuge des Ausf.C (3/BW) unterschieden sich kaum vom Vorgängermodell. Das Gesamtgewicht erhöhte sich leicht durch eine stärkere Frontpanzerung des Turms. Außerdem wurde das koaxiale MG nun mit einem Panzermantel geschützt. Die späten Ausf C waren mit einem querlenkerförmigen Antennendeflektor ausgestattet, der unter der Hauptkanone und dem Maybach HL 120 TRM-Motor montiert war.

Ausführung D

Wesentliche Änderungen wurden am 248 Panzerkampfwagen der Ausf. D 1938/39 in zwei Serien (4 und 5/BW) gebaut. Die Vorderwand war nun nicht mehr gerade, sondern trat vor dem Funker zurück. Diesem Besatzungsmitglied stand nun auch ein MG in Kugellager zur Verfügung. Die Heck- und Seitenpanzerung der Wanne wurde von 15 auf 20 mm verstärkt. Bei der KwK 37 L/24 wurde eine 35 mm dicke externe Kanonenblende eingeführt.
Spätere Panzer wurden mit zusätzlicher Panzerung ausgestattet, geschweißt oder geschraubt. 30 mm nach vorne und 20 mm am seitlichen Rumpfaufbau.Von Oktober 1939 bis Oktober 1940 wurden 232 Ausf.D-Panzer fertiggestellt. Einige Ausf Ds wurden mit den 7,5 cm Kw.K.40 L/48 Geschützen ausgestattet und zu Trainingszwecken verwendet. Auch einige Tanks wurden im Montagewerk auf „tropische“ Variante umgerüstet, indem Luken mit Lüftungsschlitzen eingebaut und die Lüfterdrehzahl erhöht wurde.

Ausführung E

1940 wurde die Produktion 200 von Ausf. E (6/BW) gestartet. Um die unzureichende Panzerung zu verstärken, wurden am Bug (30 mm) und an den Seiten des Rumpfes (20 mm) zusätzliche Platten angebracht.
Die hintere Turmplatte wurde neu gestaltet, um die bisherige Ausbuchtung unter der Kuppel abzudecken. Dadurch konnte ab dieser Version serienmäßig eine Staubox am Turm angebracht werden. Die Zugangsluken für die Bremsen wurden nun bündig an der vorderen Glasscheibe angebracht und der rechte Turmsignalanschluss wurde gestrichen. Einige Panzer wurden im Montagewerk 1941 auf „tropische“ Variante umgerüstet. Einige „aufgearbeitete“ Ausf Es wurden mit den 7,5 cm Kw.K.40 Geschützen ausgestattet.

Ausführung F

Die Erfahrungen der vorangegangenen Feldzüge spiegeln sich in der ab April 1941 ausgelieferten Audf F (7/BW) wider. Die Frontpanzerung von Wanne, Aufbauten und Turm wurde aus 50 mm Platten hergestellt. Seiten wurden aus 30 mm Platten hergestellt. Der vordere Aufbau war nun wieder gerade.
Der Bedarf an mehr Feuerkraft zur Bekämpfung sowjetischer Panzer führte dazu, dass das Geschütz K.w.K 40 L/43 75 mm an die PzKpfw IV Ausf. F. KwK 40 war mit einer einzigen Prallmündungsbremse ausgestattet.
Mit dieser “Langrohrkanone” wechselte die Rolle des Panzer IV endgültig vom Unterstützungs- zum Kampfpanzer, dessen wichtigste Aufgabe nun der Kampf gegen feindliche Panzer war.
Obwohl die neue Munition größer war, konnten durch eine verbesserte Lagerung nun 87 statt 80 Stockwerke transportiert werden.
Zur Unterscheidung wurden die Modelle mit dem Kurzgeschütz als Ausf F1 und die mit dem Langgeschütz als F2 bezeichnet. Die F2-Modelle wurden zunächst als „7/BW Umbau“ oder Pz.Kpfw.IV Ausf.F-Umbau bezeichnet. Am 5. Juni 1942 ordnete das Waffenamt die Verwendung der Bezeichnung 8./BW an. Am 1. Juli 1942 stellte das Waffenamt klar, dass alle Panzer IV mit langer Kanone 8/BW heißen sollten. Im September wurde die Bezeichnung Ausf. F2 wurde offiziell durch Ausf G ersetzt. Nach der Produktion von 462 F1-Modellen wurden von März bis Juli 1942 insgesamt 200 F2-Modelle ausgeliefert.

Ausführung G

Von März 1942 bis Juni 1943 verließen etwa 1700 Ausf G das Werk. Eine Doppelbaffle-Mündungsbremse ersetzte die bisher verwendete kugelförmige Mündungsbremse. Die Erfahrungen mit den extremen klimatischen Bedingungen des russischen Winters führten zum Einbau eines Kühlwassertauschers, mit dem heißes Kühlwasser in den Kühlkreislauf eines anderen Fahrzeugs gepumpt werden konnte, um den damit verbundenen Kaltstartschwierigkeiten entgegenzuwirken war bisher oft vorgekommen.
Ab Frühjahr 1943 war die endgültige Version der 7,5 cm KwK 40 L/48 von Rheinmetall mit der längeren Lauflänge von 48 Kaliberlängen erhältlich und wurde ab April 1943 in “G” eingebaut. Ab diesem Zeitpunkt wurde diese Waffe zur Standardwaffe des Panzer IV. L/48 hatte eine höhere Mündungsgeschwindigkeit, verbesserte Ballistik und bessere Durchschlagskraft. Alle Fahrzeuge mit kurzem 75-mm-Geschütz, die mit dem Heimatdienst geliefert wurden, wurden ebenfalls auf diese Waffe aufgerüstet.
Weitere Änderungen wurden während der Produktion eingeführt: zwei Sichtschlitze an den Turmseiten wurden gestrichen, Träger für zwei Laufräder am linken Kotflügel und Halterungen für sieben Kettenglieder an der Glacisplatte, neue Kommandantkuppel mit einteiliger Luke, Schuerzen zum Schutz gegen Panzerabwehrgewehre.
Im Sommer 1942 wurde trotz möglicher Nachteile im Geländeeinsatz eine Verstärkung der Frontpanzerung des Rumpfes auf 80 mm vorgenommen, was durch das Anbringen von 30 mm dicken Platten erreicht wurde. Die Produktionszahlen solcher aufgerüsteter Panzer IV stiegen stetig an, und alle Panzer IV mit verstärkter Panzerung wurden ab Januar 1943 produziert.

Ausführung H

Im April 1943 begann die Auslieferung der Ausführung Ausf H (9/BW). Serienmäßig war die lange KwK 40 L/48 verbaut und die Frontpanzerung des Panzers betrug jetzt 80 mm. Aus Materialmangel wurden die gummierten Umlenkrollen teilweise durch Stahlumlenkrollen ersetzt. Die Fahrzeuge wurden serienmäßig mit seitlichen Schurzen ausgeliefert. Es handelte sich um ca. 5 mm dicke Platten, die am Rumpf abnehmbar und am Turm befestigt und vor AT-Gewehren geschützt waren (eine gewisse Schutzwirkung wurde auch bei Hohlladungen und Bazookas beobachtet).
Ausf H hatte auch antimagnetische Pastenzimmerit, löschte die Visiere an den Aufbauseiten, verstärkte den Achsantrieb mit höheren Übersetzungen, reduzierte die Höchstgeschwindigkeit auf 38 km/h und die Turmdachpanzerung wurde auf 15 mm . erhöht

Ausführung J

Im Februar 1944 erschien mit der Ausf J (10./BW) die letzte Serie der Panzerkampfwagen IV. Im Vordergrund stand eine Produktionsvereinfachung. Als taktischer Nachteil galt der Wegfall des elektrischen Revolverantriebs, wodurch der Revolver nun von Hand gedreht werden musste. Stattdessen wurde ein zusätzlicher 200-l-Kraftstofftank verbaut, um die Reichweite zu erhöhen. Die Seitenschürzen aus Drahtgitter (Thoma Schurzen) schränkten ihre Wirkung jedoch nicht ein. Das Turmdach wurde auf 16 mm aufgepanzert. Ab September 1944 wurde Zimmerit beim Ausf J nicht mehr eingesetzt. Statt vier Umlenkrollen hatte das Fahrgestell ab Dezember 1944 nur noch drei weitere. Das große außenliegende Auspuffendrohr wurde im September 1944 durch zwei einfache nach oben gerichtete Rohre ersetzt. Dieses Modell wurde zunächst von VOMAG produziert, später nur noch von den Nibelungswerken – eigentlich bis Kriegsende.


Verwendung in Schlachten

Eine wahre Glaskanone, die Ausf. F2 hat eines der besten Geschütze seiner Kampfwertung, ausgeglichen durch seine schlechte Panzerung. Dies macht es eher auf den Lang- und Mittelstreckenkampf ausgerichtet, wo die dünne Panzerung weniger ein Problem ist und seine starke Waffe ihm einen großen Vorteil in Bezug auf die Feuerkraft gegenüber seinen Mitstreitern verschafft. Wie die amerikanischen M4s, die Ausf. F2 hat eine gute Geschützneigung, die es dem Spieler ermöglicht, die gesamte Wanne des Panzers hinter Gelände zu verstecken und nur den Turm beim Schießen freizulegen. Im Gegensatz zum M4 kann der Turm des F2 jedoch fast nichts ablenken, was ihn trifft, und er wird unter konzentriertem Feuer schnell verkümmern. Im Gegensatz zum T-34 ist der Ausf. F2 kann nur die schwächsten Geschütze von vorne abprallen lassen und sollte daher viel vorsichtiger gespielt werden.

Die 75-mm-Kanone durchdringt alle Panzer mit Ausnahme der am schwersten gepanzerten Panzer, selbst mit dem serienmäßigen APCBC. In Kombination mit dem explosiven Füllstoff in der APCBC-Granate wird die Ausf. F2 ist eine sehr gefährliche Bedrohung, die sich selbst höhere BR-Panzer nur schwer ignorieren können. Nur die Churchill VII ist einigermaßen immun, aber selbst ihre Frontpanzerung kann aus nächster Nähe von der APCR-Granate durchschlagen werden. Es kann jedoch effizienter sein, einfach zu flankieren und die APCBC-Granate gegen die Seiten zu verwenden, da der APCR-Runde die Wirksamkeit nach dem Durchschlagen fehlt. Diese Kombination aus exzellentem Geschütz, relativ guter Beweglichkeit und gutem Geschützdruck ermöglicht es dem Ausf. F2, um auch in höheren Stufen ziemlich konkurrenzfähig zu bleiben, wo andere mittlere Panzer beginnen, gegen die schwereren Panzer zu kämpfen, denen man begegnen kann.

  • ZSD63: Dieser SPAA hat Zugang zu einem vollständigen AP-Gürtel mit 60+ mm Durchschlagskraft, wodurch er den Pz.IV F2 aus jedem Winkel aus nächster Nähe durchdringen kann, und seine schnelle Feuerrate kann die gesamte Besatzung mit einem kurzen Stoß ausschalten . Wenn die zusätzliche Kettenpanzerung installiert ist, könnte sie den Pz.IV F2 tatsächlich bei einer Frontalbegegnung retten, da sie die Fronthülle dick genug machen würde (bei 50 + 20 = 70 mm dick), um der Autokanone zu widerstehen. Schießen Sie nicht auf die Wanne unter dem Turm, da sich darin absolut nichts befindet, schießen Sie stattdessen auf den Turm oder die vordere Wanne. Möglicherweise sind mehrere Schüsse erforderlich, da seine Panzerung so dünn ist, dass die 75-mm-Granaten nicht detonieren. Beim Nachladen den Pz.IV F2-Turm leicht anwinkeln, um zu verhindern, dass das Gegenfeuer die dünnen Turmbacken durchdringt. Wenn man einen ZSD63 jagt, hat er einen ziemlich Körper und einen hohen Rumpf mit einem geometrischen Turm, der hinten sitzt, etwas ähnlich dem eines Wirbelwinds. Auch die Schusssignatur ist ziemlich markant: Der Ton und die grünen Markierungen sind sehr schnell, ähnlich einer Kreissäge, aber dann bleibt sie für eine halbe Minute nachladen stumm. Beachten Sie, dass ein erfahrener ZSD-Spieler sein Feuer hält oder in einzelnen Salven mit langen Pausen schießt, so dass es so aussieht, als würde er nachladen. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie den Pz.IV F2 für einen Angriff freilegen.

Vor-und Nachteile

  • Hervorragende Durchschlagskraft und Tödlichkeit mit der serienmäßigen APCBC-Granate, die gängige Ziele wie den T-34, M4 und sogar KV-1 problemlos mit einem Schuss abfeuert
  • APCR-Schuss mit hoher Durchschlagskraft kann effektiv mit schweren Panzern der höheren Stufe fertig werden, z. Churchill Mk VII
  • Die ausgezeichnete Geschützneigung von -10° bietet eine große Bergkriegskapazität.
  • Große Mobilität und Höchstgeschwindigkeit im Vergleich zu späteren Panzer IV-Varianten. Rumpftraverse ist besser als die M4 Shermans
  • Der Raum zwischen dem Fahrer- und dem Kampfraum kann einige feste Granaten absorbieren, könnte hilfreich sein, wenn Sie britischen Panzern wie dem Cromwell gegenüberstehen
  • Ziemlich kleines Profil, kann sich hinter einigen großen Objekten verstecken
  • Zusatzpanzerung erhöht die Überlebensfähigkeit gegenüber bestimmten Fahrzeugen, zum Beispiel dem ZSD63.
  • Die insgesamt dünne Panzerung kann mit einem Schuss von üblichen Zielen wie dem T-34 und M4 oder sogar von niedrigstufigen Panzern wie dem M3 Stuart abgeschossen werden. Die Zusatzpanzerung hilft im Allgemeinen nicht viel gegen Panzerkanonen
  • Ziemlich beengter Mannschaftsraum mit Munition überall verstreut
  • Große und schwache Kommandantenkuppel. Wenn eine explosive Granate durchdrungen wird, wird wahrscheinlich die gesamte Besatzung im Turm, einschließlich des Schützen, KO geschlagen

Spezifikationen

Die Schale

Der Rumpf des Panzer IV war in den hinteren Motorraum, den mittleren Mannschaftsraum und den vorn montierten Getriebe- und geschlossenen Fahrerraum unterteilt. Im Notfall konnte die Besatzung die runde Fluchttür unter dem Sitz des Funkers nutzen. In der vorderen Wanne befanden sich die Getriebe- und Lenksysteme und wurde mit einer abgewinkelten Panzerplatte geschützt. Um einen besseren Zugang für Reparaturen zu erhalten, wurde eine quadratische Getriebeluke in der Mitte dieser Platte angebracht und zwei rechteckige Inspektionsluken für die Lenkbremse hinzugefügt.

Der Aufbau

Der Aufbau wurde auf dem Rumpf des Panzer IV hinzugefügt, um den Besatzungsmitgliedern ausreichend Arbeitsraum zu bieten. Da die Frontpanzerungsstärke des Panzers erhöht wurde und um Gewicht zu sparen, wurde der Aufbau im Vergleich zum Ausf.A. etwas kleiner. Um ausreichend Arbeitsraum und Munitionslager zu bieten, war er noch breiter als der Rumpf. Es bestand aus vier geschweißten Blechen (eines vorne, eines an jeder Seite und eines hinten) und den gepanzerten Dachblechen. Die Frontplatte der Ausf B. und C war komplett flach, im Gegensatz zur 3-teiligen Frontplatte der Ausf.A. Dies machte die Frontpanzerung strukturell stärker, erleichterte aber auch die Produktion etwas. Auf der linken Seite dieser Platte wurde ein schützendes Fahrervisier angebracht. Auf der Ausf. B und C wurde eine neue Fahrersehklappe 30 Schiebefahrervisier verwendet.

Der Panzer IV Ausf. B und C hatten eine neue einteilige Frontpanzerung ohne die übliche Maschinengewehrkugelhalterung. Quelle: unbekannt

Auch der Fahrer und alle übrigen Sichtfenster (am Aufbau und am Turm) wurden durch neue 50 mm dicke Panzerglasblöcke geschützt. Wenn das Visier des Fahrers geschlossen war (normalerweise im Kampfeinsatz), würde der Fahrer das binokulare Periskop von KFF verwenden, um durch zwei kleine runde Öffnungen direkt über dem Visier zu sehen. Nach dem Frühjahr 1939 wurde die Mehrheit der Ausf. B- und C-Fahrzeuge hatten einen geschweißten Regenschutz über dem Fahrervisier. Rechts vom Sichtfenster des Fahrers befand sich eine kleinere Beobachtungsluke für den Funker. Rechts von dieser Luke wurde anstelle der Standard-Kugelhalterung für ein Maschinengewehr ein kleiner Maschinenpistolen- / Pistolenanschluss mit konischer Abdeckung hinzugefügt.

Die seitlichen Panzerplatten wurden senkrecht gestellt und waren zur Frontplatte nach innen gewölbt. Auf jeder Seite wurde ein Sichtfenster hinzugefügt. Auf der linken Seite befand sich eine Belüftungsöffnung für die Lenkbremsen. Um diese gefährdete Stelle zu schützen, wurde eine gepanzerte Abdeckung hinzugefügt. Das Triebwerk und der Mannschaftsraum waren durch eine feuerbeständige und gasdichte Panzerwand getrennt.

Nach dem Frühjahr 1939 wurde die Mehrheit der Ausf. B- und C-Fahrzeuge hatten einen geschweißten Regenschutz über dem Sichtfenster des Fahrers, der hier sichtbar ist. Quelle: warspot.ru Ein Panzer IV Ausf. B (links) neben der Ausf. A. Quelle: warspot.ru

Die Dachpanzerung war größtenteils flach, bis auf den vorderen Teil (über Fahrer und Funker), der leicht nach unten abgewinkelt war. Um Zugang zu ihrer Position zu erhalten, wurden dem Fahrer und dem Funker jeweils Luken an der vorderen Dachpanzerung zur Verfügung gestellt. Die zweiteiligen Luken der Vorgängerversion wurden durch einteilige Luken ersetzt. Jede dieser Luken hatte eine kleine runde Öffnung für die Verwendung von Signalfackeln.


SdKfz 161 Panzer IV

Autor: Dan Alex | Zuletzt bearbeitet: 21.03.2021 | Inhalt & Kopiewww.MilitaryFactory.com | Der folgende Text ist exklusiv für diese Site.

Der Panzer IV (oder "Panzerkampfwagen IV" und abgekürzt "Pz.KpfW. IV") bildete von Anfang an das Rückgrat des deutschen Heeres und kämpfte dort, wo seine Kraft gefragt war. Der Typ erwies sich als zuverlässig und tödlich und erlebte während des 2. Weltkriegs eine Vielzahl von Modellvarianten, die sowohl seine Reichweite als auch seine Potenz steigerten. Rund 9.000 Panzer IV wurden schließlich von 1937 bis 1945 für die deutsche Armee produziert und sind damit die zahlreichste unter allen Deutsche Panzer eingesetzt werden. Der Panzer war auch das einzige deutsche System, das während des gesamten Krieges im Einsatz war, obwohl die neue Panther-Serie verfügbar wurde. Das System erwies sich als recht erfolgreich und wurde in den Nachkriegsjahren eine Zeitlang kontinuierlich von Armeen eingesetzt, ein Beweis für sein herausragendes Design aus der Zeit von 1934. Viele Feinde respektieren den deutschen Einfallsreichtum, der bei der Entwicklung des furchterregenden und ausgezeichneten Panzer IV beteiligt war. In vielerlei Hinsicht wurde der Panzer IV nie direkt von einem Nachfolger abgelöst und durch den Krieg in unterschiedlichen Formen, wo immer es nötig war, weitergeführt.

Im Januar 1934 beschloss das deutsche Heereswaffenamt, zwei Mittelklasse-Panzer als Antrieb für die künftigen Reihen seiner Panzerstreitkräfte einzusetzen. Oberst Heinz Guderian leitete den Angriff und stellte sich aufgrund der damaligen wirtschaftlichen Verhältnisse zwei solcher Panzerklassen in rechnenden Rollen nebeneinander vor. Der erste der beiden wurde der Panzer III, ein leichteres und proportional kleineres Design, das feindliche Panzer direkt bekämpfen sollte (tatsächlich als "Panzerkiller" bezeichnet). Der zweite Entwurf - dieser größer und schwerer als der Panzer III - sollte der ausgezeichnete Panzer IV werden, ein Fünf-Mann-Fahrzeug, das die Aktionen der bestehenden Panzer I, Panzer II und demnächst Panzer III ergänzen sollte Schlachtfelder. Im Wesentlichen sollte der Panzer IV ein "Feuerwehrfahrzeug" sein, das die Rolle eines Begleitpanzers erfüllt und die vierte Panzerkompanie jedes Panzerbataillons werden sollte. Eine Gewichtsgrenze von 24 Tonnen wurde festgelegt, da einige deutsche Behörden befürchteten, dass etwas Schwereres nicht über die älteren Brücken in der deutschen Landschaft fahren könnte. Die leichteren Panzer vor dem Panzer IV waren auch zu schlecht ausgerüstet, um ein großkalibriges Hochgeschwindigkeits-Hauptgeschütz zu montieren. Die Entwicklung würde in der Art des Versailler Vertrages fortgesetzt, wobei dieser neue mittlere Panzer unter dem falschen Namen "mitteren Traktor" oder "mittlerer Traktor" auftritt. Diese Formalität wurde natürlich schließlich ganz fallengelassen, als Hitlers Pläne für Europa veröffentlicht und in die Tat umgesetzt wurden.

Wettbewerb um Produktionsrechte an die Pz.KpfW. NS

Mit den festgelegten Spezifikationen wurde der Wettbewerb für geeignete deutsche Schwerindustrieunternehmen geöffnet, die nach diesem potenziell lukrativen Produktionsauftrag suchten. Antworten kamen von den Krupp-Grusonwerken, MAN und Rheinmetall Borsig. MAN stellte seinen VK 2002(MAN)-Prototyp vor, während Rheinmetall Borsig sein VK 2001(Rh)-Design produzierte. Durchgesetzt hat sich jedoch die Konstruktion der Krupp-Grusonwerke unter der Entwicklungsbezeichnung VK 2001(K) - der "Bataillons Fuhrerwagen". Die formelle deutsche Militärbezeichnung Sd.Kfz. 161 wurde angewendet, was offiziell jeden Zweifel an seiner früheren Herkunft als "mittlerer Traktor" beseitigte. Zur Produktion des neuen Panzers wurde das Werk der Krupp-Grusonwerke in Magdeburg übernommen. Die Krupp-Grusonwerke bauten nicht weniger als 35 Vorserienexemplare des Pz.KpfW. IV Ausf. A ("Ausf A" bedeutet "Modell A") mit Lieferungen ab Oktober 1937 und bis Anfang 1938.

Das erste 75-mm-Hauptgeschütz

Als Feuerunterstützungsfahrzeug würde sich die anfängliche Bewaffnung um ein 75-mm-Hauptgeschütz mit kurzem Lauf zentrieren, das unter die Bezeichnung 7,5 cm Kw.K fällt. L/24. Dieses System war knapp 1,80 m lang und von geringer Geschwindigkeit, um eingegrabene feindliche Panzerabwehrstellungen in Befestigungen sowie Infanterie zu bekämpfen. Ironischerweise fiel das Töten von Panzern auf den leichteren und kleineren Panzer III. Zu dieser Zeit wurden einige Überlegungen angestellt, den neuen Panzer IV mit einem 75-mm-Hochgeschwindigkeits-Hauptgeschütz mit langem Lauf zu bewaffnen, aber die Idee wurde fallen gelassen, da viele glaubten, dass der kurzläufige Typ mit niedriger Geschwindigkeit ausreichte, um die Panzerung französischer und britischer Panzer, die nach Westen ausgerichtet waren.

Die Ausf. A setzte im Wesentlichen den Designstandard für den Rest des Pz.KpfW. IV-Varianten folgen. Die Energie wurde von einem einzigen wassergekühlten 12-Zylinder-Benzinmotor der Maybach 108TR-Serie mit 250 PS geliefert, der im Heck des Rumpfes montiert war. Das gekoppelte SGR 75-Getriebe ermöglichte fünf Vorwärts- und einen Rückwärtsgang. Bewaffnung war die bereits erwähnte 75-mm-Hauptkanone mit kurzem Lauf und niedriger Geschwindigkeit (1.260 Fuß pro Sekunde), die sowohl HE-Projektile als auch Primär- und Panzerungsdurchdringungen abfeuerte. Theoretisch könnte die Hauptkanone eine um 30 Grad geneigte Panzerfläche von 1,4 Zoll Dicke in einer Entfernung von fast 1.100 Metern durchschlagen. Das gesamte Panzersystem wog 18 Tonnen und die Panzerdicke erreichte 20 mm. Die maximale Straßengeschwindigkeit betrug 19 Meilen pro Stunde mit einer Reichweite von 93 Meilen.

Der Krieg in Europa begann im September 1939 mit der Invasion Polens. Die Ausf. A wurde in seiner Vorproduktionsform bei den folgenden Kampfhandlungen eingesetzt und nahm auch an der Invasion Norwegens und schließlich der Invasion der Niederlande und Frankreichs selbst teil. Diese Zeit diente den deutschen Behörden gut bei der Finalisierung ihrer Strategien, um ihre Panzerformationen zu maximieren und Mängel im Design des Panzers IV als Ganzes auszubügeln. Vor der Invasion der Sowjetunion wurde die Ausf. A wurde von seinen Frontaufgaben befreit und machte Platz für die Ausf. B. Viele Ausf. A-Modelle wurden als Ausbilder für aufstrebende Panzerpanzer in Reserve gehalten.

Erstaunlicherweise blieb das Basischassis des Panzer IV während der gesamten Betriebslebensdauer des Panzers weitgehend unverändert, obwohl mit jedem vorbeifahrenden Modell bestimmte Einschränkungen inhärent wurden und eine neue Variante mit unterschiedlicher Hauptbewaffnung und Panzerung diktierten.Letzteres würde zu einem zunehmenden Problem werden - wie der direkte Kampf zeigen würde -, obwohl sich ihre Bewaffnung letztendlich zum Besseren ändern würde.

Besatzungspositionen im Panzer IV

Die Verantwortlichkeiten der Besatzung verteilten sich auf fünf Personen, die aus Panzerkommandant, Richtschütze und Ladeschütze (im Turm positioniert) sowie dem Fahrer und Funker/Bugschützen (in der vorderen Wanne) bestanden.

Der Panzerkommandant war der Kopf des Pz.KpfW. IV und stand in engem Kontakt mit seinem Richtschützen und dem Fahrer. Er war auch für die Kommunikation und den Empfang von Nachrichten von anderen Panzern im Spielfeld verantwortlich. Seine Position befand sich in der hinteren Mitte des Turms, direkt hinter dem Hauptgeschützverschluss, und der Kommandant hatte durch eine Luke entlang der Kuppel über seinem Sitzplatz Zugang von außen. Zu seinen Aufgaben gehörten das Absuchen des Feldes nach geeigneten Zielen, das Aufrufen solcher Ziele, das Aufrufen von Munitionstypen an den Lader und die Sorge um das allgemeine Wohlbefinden / den Zusammenhalt seiner Besatzung. Die Kommunikation innerhalb des lauten, oft stinkenden Tanks erfolgte über Sprechröhren oder einfache Berührungssignale an diejenigen, die in Reichweite waren. Nach einiger Zeit lernte eine erfahrene Panzerbesatzung, ohne Unterbrechung nebeneinander zu arbeiten.

Der Schütze repräsentierte die zweitwichtigste Position innerhalb des Pz.KpfW. NS. Während er auch dazu diente, das Gelände vor sich abzusuchen und potenzielle feindliche Ziele zu rufen oder deren Bewegungen zu beobachten, war er auch damit beauftragt, den Lader über die nächste Art von Munitionsprojektilen zu informieren, die verwendet werden sollten. Der Schütze manövrierte den Turm über ein elektrisch basierendes System oder manuell um seinen Ring herum, wenn das elektrische System beschädigt war. Der Schütze wartete und bediente bei Bedarf auch das verfügbare koaxiale 7,92-mm-MG 34-Anti-Infanterie-Maschinengewehr. Seine Position im Turm befand sich auf der rechten Seite des Verschlusses. Moderne Panzersysteme (insbesondere russische) verzichten auf manuelle Lader und wählen stattdessen ein komplexes, aber effektives automatisches Ladesystem.

Der Ladeschütze diente dem Schützen und konnte zur Not auch als Funker/Bugschütze dienen. Seine Position sah ihn links vom Hauptgeschützverschluss sitzen. Zu seinen Aufgaben gehörten die Reaktion auf die Befehle des Richtschützen und des Panzerkommandanten sowie die allgemeine Betreuung aller verfügbaren Munitionsvorräte. Das Erkennen von Befehlen und der anschließende Ladevorgang des Projektils in den Verschluss wurden mit der Zeit zur zweiten Natur, denn beim Ladevorgang verlorene Sekunden konnten der gesamten Besatzung das sichere Untergangsgebiet bedeuten.

Der Funker überwachte die gesamte Kommunikation über verschiedene Kanäle und erstattete sowohl dem Panzerkommandanten als auch dem Fahrer Bericht. Wenn er nicht aktiv an einer Kommunikation teilnahm, erhielt er einfach Informationen und berichtete alles Wichtige. Zu seinen weiteren Aufgaben gehörte die Besatzung des am Bug montierten 7,92 mm MG 34 Anti-Infanterie-Maschinengewehrs. Diese Verteidigungsstellung war zwar etwas eingeschränkt, wurde aber bei den Kampfpanzern des 2. Weltkriegs zum Standard. Der Funker konnte bei Bedarf auch als Lader (und umgekehrt) fungieren. Seine Position wurde an der vorderen rechten Seite des Rumpfaufbaus gehalten (in der Fotografie an der kugelförmigen Stellung für das Maschinengewehr erkennbar). Bei modernen Panzern wurde der Bugschütze/Funker komplett eliminiert.

Der Fahrer saß vorne links im Rumpfaufbau und unterstand dem direkten Kommando des Panzerkommandanten. Über den Funker konnte er seine Befehle auch per Funk entgegennehmen und entsprechend reagieren. Der Fahrer war mit der allgemeinen Wartung des Tanks sowie der Überwachung der verschiedenen Fahrzeugflüssigkeitsstände und der Motorleistung beauftragt. Wenn möglich, könnte der Fahrer dem Schützen und dem Kommandanten auch Ziele im Voraus melden.

Die äußere Gestaltung des Pz.KpfW. IV war beeindruckend im Vergleich zu ihren amerikanischen, britischen und russischen Kollegen und wies durchgehend eine Schar klarer Linien auf. Das Design wurde von acht "doppelten" Laufrädern (gekoppelt in Gruppen von zwei Paaren) an einer Seite mit dem entsprechenden Leitrad, Kettenrad und vier Umlenkrollen an einer Spurseite dominiert. Der vordere Rumpf hatte eine flache Frontverkleidung mit einer schrägen Glacisplatte, die zum Rumpfaufbau führte. Der Rumpfaufbau wies nach Möglichkeit flache Seiten und Sichtöffnungen auf. Sowohl der Fahrer als auch der Funker saßen an ihren jeweiligen Positionen unter individuellen Zugangsluken. Der elektrisch betriebene Turm (mit manueller Traversensicherung) saß in seinem Ring und hatte eine flache Frontverkleidung mit entsprechend schrägen Seiten. Es gab eine Zugangsluke auf der Oberseite des Turms an der Kommandantenkuppel, während seitliche Zugangsluken entlang der hinteren Seitenverkleidungen des Turms für den Richtschützen und den Lader vorgesehen waren. Die Kuppel erstreckte sich weit über das Turmdach und ermöglichte es dem Panzerkommandanten, bei Bedarf an seiner Position (in echter Befehlsform) aufzustehen. Der Motor befand sich in einem Achterraum, der durch zwei röhrenförmige vertikale Auspufföffnungen gekennzeichnet war, die nach hinten ragten. Zusätzliche Ketten und Räder sowie kleine technische Ausrüstung und Infanterie konnten entlang der Oberseite des Fahrzeugrumpfes transportiert werden. Je nach Panzer IV-Modell unterschied sich die Länge des Hauptgeschützes und die ersten drei Serienmodelle - Ausf. A, Ausf. B und Ausf. C – alle hatten intern angebrachte Blenden. Die Standardmunitionszählungen wurden 122 Schuss 75-mm-Projektile und 3.000 Schuss 7,92-mm-Munition.

Die Pz.KpfW. Ausf. B erschien 1938 als Ersatz für die scheidende Ausf. A. Die Ausf. B erschien als verbesserte Form mit einem überarbeiteten Maybach-Motor mit höherer Leistung sowie einem neuen SSG 75-Getriebe mit sechs Vorwärts- und einem Rückwärtsgang. Die höhere Leistung wurde begrüßt, da die Frontpanzerung auf eine Dicke von 30 mm erhöht wurde. Dies ging zu Lasten des Mehrgewichts und der damit verbundenen Leistungseinbußen – der Tank wog nun 19 Tonnen. Die Hauptbewaffnung blieb die kurzläufige 75 mm mit niedriger Geschwindigkeit. Die Auslieferung begann im April 1938 und dauerte bis September desselben Jahres. Für die Bundeswehr waren zwar rund 45 Anlagen in Ordnung, aber aus Materialmangel wurden nur 42 davon tatsächlich ausgeliefert. Das Erbe der Ausf. B war jedoch nur von kurzer Dauer für die Ausf. C sollte bald eintreffen.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. C kam rechtzeitig an, um die Ausf zu ersetzen. B entlang der Krupp-Produktionslinien. Im Wesentlichen ähnlich wie sein Vorgänger, die Ausf. C unterschied sich nur in der Entfernung seines am Bug montierten 7,92-mm-Maschinengewehrs (an der Position des Funkers) und führte stattdessen einen Sichtschlitz und eine Pistolenöffnung ein. Ihr Hauptgeschütz war die gleiche 75-mm-Kurzlaufwaffe mit niedriger Geschwindigkeit, die auf der Ausf. Eine Vorproduktion und Ausf. B Serienmodelle. Nur 134 der Ausf. C-Modelle wurden bis August 1939 produziert, aber dies war immer noch das quantitativste Beispiel der Pz.KpfW. IV Linie bis zu diesem Punkt.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. D ersetzt die Ausf. C in Produktion. Der Panzerschutz wurde entlang der seitlichen und hinteren Rumpfverkleidungen auf 20 mm erhöht (von 15 mm). Außerdem ist die Ausf. D war der erste, der die interne Blendenarmatur für die Hauptkanone der Ausf überarbeitete. A, Ausf. B und Ausf. C-Modelle und positionierte diese Baugruppe entlang der Außenseite des Turms. Dies war eine Reaktion auf "Kugelspray", die von Besatzungen gemeldet wurde. Die am Bug montierte 7,92-mm-Maschine wurde auf die Position des Funkers zurückgebracht. Mängel im allgemeinen Panzerschutz aufgrund von Nachwirkungsberichten erzwungene spätere Ausf. D-Serienmodelle zur Verwendung einer angeschraubten Panzerung an den kritischen Flächen. Dies trieb erwartungsvoll das Einsatzgewicht und die eingeschränkte Reichweite in die Höhe, verschaffte der Besatzung aber den dringend benötigten Schutz. Besatzungen, die nicht das Glück hatten, diese werksmodifizierten Panzer IVs zu erhalten, würden ihren Panzerschutz auf andere Weise verbessern, während sie "im Feld" sind. Das Hauptgeschütz blieb weiterhin die 75-mm-Version mit niedrigem Lauf und kurzem Lauf, wie sie bei früheren Panzer IV-Modellen zu finden war. Strom für die Ausf. D wurde von einem Maybach HL 120 TRM 12-Zylinder-Motor mit 300 PS geliefert. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 25 Meilen pro Stunde und die Reichweite betrug gemeldete 124 Meilen. Die Gesamtmunition umfasste 80 Schuss 75-mm-Projektile und 2.700 Schuss 7,92-mm-Munition.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. E wurde speziell entwickelt, um das wachsende Panzerschutzproblem zu lösen, das den früheren Panzer IV-Formen innewohnt. Der feindliche Widerstand liebte zunehmend tragbare Panzerabwehrwaffen (Gewehre, Raketen) sowie leistungsstarke Hauptgeschützbewaffnungen auf ihren jeweiligen Panzersystemen, so dass die Ausf. E sah ihre Frontpanzerung noch einmal auf 50 mm erhöht und zusätzlich durch eine zusätzliche 30 mm Stahlplatte geschützt. Ebenso wurde ihre seitliche Panzerung angepasst, um weitere 20 mm Panzerung aufzunehmen. Inzwischen wog der Panzer IV rund 22 Tonnen. Die Hauptbewaffnung war das 75-mm-Low-Velocity-System mit kurzem Lauf. Ein größerer Maybach-Benzinmotor mit 320 PS wurde eingeführt. Trotz rund 223 fertiggestellter Exemplare konzentrierte sich die Aufmerksamkeit schnell auf die Entwicklung und Produktion des Ausf. F-Modell.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. F erhöhte die Panzerung noch einmal, diesmal auf insgesamt 50 mm entlang der vorderen Wanne, Aufbauten und Turmverkleidungen und 30 mm an den Seiten. Die Seiten des Fahrzeugs verließen sich nicht mehr auf die angeschraubte Panzerung, sondern wurden direkt ab Werk mit einer Dicke von 30 mm hergestellt. Denken Sie daran, dass das ursprüngliche 75-mm-Hauptgeschütz mit kurzem Lauf und niedriger Geschwindigkeit als ausreichend angesehen wurde, um die Panzerung französischer und britischer Panzer zu bekämpfen und feindliche Befestigungen anzuvisieren, so dass die Idee, etwas Größeres auf das Panzer IV-Chassis zu montieren, aufgegeben wurde. Die Praxis diktierte jedoch bald eine Änderung für die ursprüngliche Hauptgeschützbewaffnung, die sich gegen die schweren französischen schweren Panzer Char B und britischen Matilda-Panzer als problematisch erwiesen hatte. Die italienischen Streitkräfte in Nordafrika fanden dies auf die harte Tour heraus und fielen aufgrund ihrer Unwirksamkeit der Hauptkanone auf britische Panzerung. Als solche ordneten die deutschen Behörden an, die Tötungskraft des Panzer IV zu erweitern. Die Produktion begann im April 1941 und umfasste 437 Exemplare mit der 75-mm-Kurzlaufkanone mit niedriger Geschwindigkeit.

Aufgrund der bisherigen Gefechtsberichte und der Erkenntnis, dass der Panzer III seine Grenzen als weiterhin als "Panzerkiller" bezeichneter Art hatte, wurde überlegt, den Panzer IV Ausf. F mit einem höheren Geschwindigkeitssystem. Im Februar 1941 wurde der Beschluss zur Bewaffnung der Ausf. F mit dem 50mm Kw.K. 39 L/60 langläufiges Hauptgeschütz (basierend auf der geschleppten Panzerabwehrkanone PaK 38 L/60). Bevor diese jedoch in Produktion gingen, wurde der Auftrag zugunsten der Montage eines leistungsfähigeren Systems storniert.

Krupp entwarf eine neue 75-mm-Prototypbewaffnung unter der Bezeichnung 7,5 cm Kw.K. L/34.5 und wertete es für den Rest des Jahres 1941 aus. Der ursprüngliche Entwurf wurde früher von der Wehrmachtsabteilung abgelehnt, da zu dieser Zeit die Regel bestand, dass der Hauptkanonenlauf nicht über die vordere Wanne hinausragen sollte Bemühen, den Lauf beim Rammen von Hindernissen und dergleichen zu schützen. Trotz Protest von Krupp wurde die Waffe gekürzt, um die Anforderungen des Ordnance Departments zu erfüllen, wobei die Geschwindigkeit des Krupp-Designs etwas verzögert wurde. Nur ein Kw.K. K/34.5 wurde konstruiert und getestet.

Wie immer diktiert der Krieg die Not

Zum Zeitpunkt der deutschen Invasion der Sowjetunion im Juni 1941 passten der sowjetische mittlere Panzer T34 und der schwere Panzer KV-1 gut zum Panzer IV. Um den wachsenden Bedrohungen entgegenzuwirken, wurde die vom deutschen Heereswaffenamt auferlegte Lauflängenbegrenzung aufgehoben, um ein leistungsfähiges 75-mm-Hochgeschwindigkeits-Hauptgeschütz mit langem Lauf für die Ausf. F. Das neue System war über 10 Fuß lang, hatte eine einzige Schallwand-Mündungsbremse und wurde gemeinsam von Krupp und Rheinmetall zum 7,5 cm Kw.K. 40 L/43 (basierend auf der PaK 40 L/46), mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 2.426 Fuß pro Sekunde. Diese Waffe war im Vergleich zur sowjetischen 76,2-mm-Kanone günstig. Die Rüstungsdurchdringung kann je nach Reichweite, Zielpanzerung und verwendeter Munition bis zu 87 mm erreichen. Die Waffe wurde schnell an die Produktions-Pz.KpfW angepasst. IV Ausf. F-Systemen so schnell wie möglich und konnte von nun an an seiner einzigen Leitblech-Mündungsbremse erkannt werden, die gegen die Auswirkungen des Rückstoßes eingesetzt wurde. Trotz seiner Ursprünge in der Infanterie-Panzerabwehrversion hat der Panzer IV Ausf. Die Hauptkanone von F erhielt eine völlig neue Projektilpatrone und konnte die der Armee zur Verfügung stehenden 75-mm-Standardgeschosse nicht verwenden. Diese Panzer IV-Version war zeitweise der einzige deutsche Panzer, der mit dem sowjetischen T34 in der Lauffläche übereinstimmen konnte.

Es wurde angesehen, dass die "aufgefeuerte" Ausf. F-Modelle waren unter der Bezeichnung "Ausf. F2, Sd.Kfz 161/1" bekannt, während die ursprünglichen kurzläufigen Ausf. F-Modelle würden als "Ausf. F1" gekennzeichnet. Stattdessen wird der langläufige Ausf. F-Modelle würden schließlich als Ausf bezeichnet werden. G, um die Änderung anzuzeigen.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. G wurde Anfang 1942 enthüllt und mit dem langläufigen 75-mm-Hauptgeschütz kampfbereit gemacht. Zu den Merkmalen gehörte eine 50-mm-Standard-Frontpanzerung, die durch weitere 30 mm geschweißte / angeschraubte Panzerung entlang der Frontverkleidungen verstärkt wurde. Ursprüngliche Bewaffnung war die 75mm Kw.K. 40 L/43, aber im April 1943 wurde eine noch neuere 75-mm-Hochgeschwindigkeitskanone mit erhöhter Länge (jetzt bis zu 11,8 Fuß) und einem verbesserten Durchschlagswert von bis zu 97 mm als 7,5-cm-Kw.K. 40 L/48 (erkennbar an der Mündungsbremse mit Doppelwand). "Weiche" Panzerschürzen aus Stahl wurden 1943 eingeführt, um die Auswirkungen von 14,5 panzerbrechenden Kugeln auszugleichen. Die Panzerschürzen wurden in den noch in Betrieb befindlichen Modellen der Panzer III-Serie nachgeahmt. All dies ging natürlich wieder auf Kosten von zusätzlichem Gewicht und schlechterer Leistung. Ausf. Die G-Produktion mit der langläufigen 75-mm-Hochgeschwindigkeits-Hauptkanone begann 1942 und dauerte bis 1943 und umfasste insgesamt etwa 1.900 Exemplare. Andere bestehende Panzer IV-Modelle würden schließlich rechtzeitig auf diesen neuen 75-mm-Standard mit langem Lauf aufgerüstet.

Wie waren sie so gut?

Was Panzerbesatzungen, abgesehen von individuellem Training und exzellenter Teamarbeit, so viel tödlicher machte als ihre Gegenstücke, waren die Werkzeuge, die ihnen zur Verfügung gestellt wurden. Panzer IV-Schützen, insbesondere in Ausf. F und höher, machten ihre Zielerfassung durch das TZF 5f-Teleskop. Dies half den Panzer IV-Teams, eine hervorragende Kill-First-Fähigkeit zu erreichen, die von britischen, amerikanischen und sowjetischen Panzerbesatzungen unerreicht ist. Sie waren nicht nur in der Lage, präzises Feuer zu legen, sondern diese Aktion konnte auch auf Reichweiten weit außerhalb der effektiven Einsatzgebiete der alliierten Panzer erfolgen. Der Vorteil führte schnell dazu, dass die Alliierten jede Panzertruppe im Feld respektieren. Wo die Panzerbesatzungen der Alliierten innerhalb einer Reichweite von 500 Metern operieren mussten und meistens zwei Granaten brauchten, um einen feindlichen Panzer auszuschalten, konnte die Besatzung des Panzer IV bis zu 1.500 Metern operieren und mit einem einzigen Schuss einen Volltreffer erzielen. Diese Genauigkeit machte den Panzer IV zu einem gefürchteten Gegner in jedem Gefecht.

Bemerkenswert waren auch die Munitionsgeschosse, die den Besatzungen des Panzer IV zur Verfügung standen. Diese Granaten, die als ABCBC/HE (Armor-Piercing Capped, Ballistic-Capped/High-Explosive) bekannt sind, konnten sich auf ihre panzerbrechenden Fähigkeiten verlassen, um feindliche Panzer zu durchdringen und den Treffer mit seinem hochexplosiven Inhalt zu beenden . Dies bedeutete oft, dass die Granate den größten Schaden anrichtete, nachdem sie die schützenden Panzerschichten der alliierten Panzer passiert hatte, selbst auf Distanz, und die Besatzungen darin dezimieren konnte, während der Panzer im Allgemeinen intakt blieb. Neben anderen hochexplosiven und panzerbrechenden Standardgeschossen, die zur Verfügung gestellt wurden, wurde ein speziell entwickelter Rauchgeschoss bereitgestellt, um eine Flucht oder einen Rückzug zu maskieren.

Wie tötet man einen Panzer IV?

Wenn die Besatzungen des Panzer IV wirklich Angst hatten, dann war es die Bedrohung durch umherstreifende Bodenangriffsflugzeuge. Während sich feindliche Artillerie- und Panzerabwehrmannschaften als tödlich genug erwiesen, reichte das sinkende Gefühl, ein amerikanisches, britisches oder sowjetisches Flugzeug auf Ihre Position zu stürzen und Kanonen, Bomben oder Raketen loszulassen, aus, um jeden jungen Mann in Sekunden alt werden zu lassen. Die Besatzung vieler Panzer erinnerte sich an die Angst vor solchen Angriffen, die ihre Bewegungen auf die Dunkelheit der Nacht oder bei schlechtem Wetter beschränkten. Diese Bodenkampfflugzeuge machten ihre Arbeit sicherlich gut, und nachdem die Alliierten die Luftüberlegenheit fast erreicht hatten, war kein Ort für Panzerbesatzungen sicher - nur sicherer.

Auch die Panzerbesatzungen waren beim Erscheinen des mittleren Panzers T-34 etwas zurückgeworfen. Seine dicke Frontpanzerung und sein fähiges Hauptgeschütz konkurrierten mit denen ihrer deutschen Gegenstücke und übertrafen sie in einigen Fällen. Es wurde so, dass der schwächste Teil dieser Panzer ein gut platzierter Schuss im hinteren Motorraum war. Da sich dies in der Hitze des Gefechts oft als unpraktisch erwies, wurde der Turmring zum bevorzugten Ort, wenn diese Panzer von vorne oder von der Seite angegriffen wurden. Mehrere Geschichten erzählen von von Panzern abgefeuerten Projektilen, die scheinbar von den Turmverkleidungen der schwer gepanzerten sowjetischen T-34 "abprallen".

Die Amerikaner setzten ihre Bazooka-Raketenwerfer stark ein, ebenso wie die Briten mit ihren PIAT-Systemen und Panzerabwehrgewehren waren en vogue und tauchten zahlreich an den vielen verfügbaren Fronten auf (was dazu führte, dass bei Panzern des späten Krieges Seitenschürzen ausgegeben wurden). Landminen waren immer ein todsicherer Weg, um einen Panzer außer Gefecht zu setzen, indem man die Laufflächen zerstörte, die Besatzung schockierte (oder tötete) oder die Unterseite des Rumpfes beschädigte – eine potenzielle Schwachstelle. Eine andere Methode bestand darin, dass die Infanterie auf den feindlichen Panzer stürmte, in alle offenen Sichtfenster feuerte oder die Außenhülle in Brand setzte, um die Panzerbesatzungen zu ihrem letzten Vorhang zu locken. Eine einzelne Granate, die in eine offene Luke geworfen wurde, reichte aus, um die Besatzung tot oder sterbend zu machen. Es wurde auch von beiden Seiten in dem Konflikt anerkannt, dass sie nach Möglichkeit gezielt austretendes Panzerpersonal angreifen würden, dies mit Maschinengewehrfeuer - besser, sie heute tot zu haben, als dich morgen lebendig zu bekämpfen.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. H wurde das letzte definitive Serienmodell der ausgezeichneten Panzer IV-Linie und wurde das quantitativste Modell der Serie. Die Panzerung wurde noch einmal erhöht, wobei die Frontverkleidungen an Rumpf und Aufbauten insgesamt 80 mm dick waren (Geschützpanzerung wurde nicht erhöht). Es wurden noch einmal gepanzerte Seitenschweller eingesetzt und die Spuren wurden für eine bessere Schlammdurchquerung verbreitert. Das Hauptgeschütz blieb das 75-mm-Hochgeschwindigkeits-Langlaufsystem des späten Ausf. G-Modelle. Das Gewicht betrug 25 Tonnen und die Kraft wurde von einem Maybach HL 120 TRM 12-Zylinder-Benzinmotor geliefert. Die maximale Straßengeschwindigkeit betrug 24 Meilen pro Stunde mit einer Reichweite von 125 Meilen. Das Fording war auf 3 Fuß, 3 Zoll und Steigungen auf 60 Prozent beschränkt. Das vertikale Passieren von Hindernissen betrug 2 Fuß, während das Passieren von Graben 7 Fuß, 3 Zoll betrug. Der Tank wurde mit Zimmerit-Pastenmasse überzogen, um den Einsatz magnetischer Panzerabwehrminen zu verhindern.Die Produktion von rund 3.774 Exemplaren wurde von Mai 1943 bis Mitte 1944 auf die Krupp-Grusonwerke, Nibelungenwerke und Vomag aufgeteilt. H-Modelle. Ein kuppelmontiertes Flugabwehr-Maschinengewehr MG 34 wurde installiert, aber die Praxis zeigte im Allgemeinen, dass dies eine relativ ineffektive Verteidigungsmaßnahme gegen alliierte Bodenangriffsflugzeuge war.

Die Pz.KpfW. IV Ausf. J würde das allerletzte offizielle Serienmodell des Panzer IV werden. Dieses System setzte immer noch das leistungsstarke 75-mm-Hauptgeschütz der Ausf ein. H und ähnelte der Ausf. G extern. Vorbei war der elektrisch betriebene Turm, der stattdessen durch ein manuelles Traversensystem ersetzt wurde, um die Produktion zu erleichtern, das Betriebsgewicht zu verringern und den internen Kraftstoffspeicher zu erhöhen - die letzten beiden Punkte erhöhen auch die Reichweite. Der manuell verfahrbare Turm war für die feine Panzer IV-Linie eine Art Herabstufung, aber die Kriegsbedürfnisse machten die Änderung erforderlich, da die Panzerverluste zunahmen. Die Panzerung wurde entlang der Oberseite des Turms erhöht und ein Bordmörser wurde ebenfalls hinzugefügt, um bei Bedarf Zielbereiche zu markieren oder Nebelwände bereitzustellen. Die Gleise wurden verbreitert, um die schlammige Ostfront zu durchqueren. Die Rohrschalldämpfer wurden auf Flammentoeter-Typen umgestellt und die Umlenkrollen von vier auf drei reduziert. Zimmerit Pastenbeschichtung wurde aus der Produktion genommen. Ab September 1944 wurden auch Drahtgitterschürzen als leichtere Alternative zu den massiven Stahlschürzen der Vorgängermodelle verwendet. Produktion der Ausf. J lief von Juni 1944 bis April 1945, das Kriegsende bedeutete den Lauf des Typs. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Deutschland praktisch einem Verteidigungskrieg verschrieben, und der Entwicklung und Produktion von selbstfahrenden Geschützträgern wurde mehr Aufmerksamkeit geschenkt - einige davon basierten auf dem Chassis des Panzer IV. Interessanterweise hat Ausf. Die Produktion wurde nicht auf mehrere deutsche Firmen aufgeteilt, sondern ausschließlich von den Nibelungenwerken geleitet.

Der Panzer IV war der am häufigsten exportierte deutsche Panzer des Zweiten Weltkriegs, da die Verbündeten Bulgarien, Finnland, Ungarn, Rumänien und Spanien alle von den Verkäufen profitierten. Der Spitzeneinsatz des Panzer IV kam 1944, zu dem rund 3.125 Systeme (meist Ausf. J) im Umlauf waren. Dies wurde nur von den 3.013 (meist Ausf. H) im Einsatz im Jahr 1943 konkurriert. Obwohl bis Ende September nur 211 Panzer IV-Systeme verfügbar waren, wurde das System schnell zum Rückgrat der Panzerdivisionen.

Die gesamte Produktion des Panzer IV wurde im Herbst 1944 eingestellt. Die Konzentration fiel auf turmlose Selbstfahrlafetten und die neue Panzerserie Panther.

Der Panzer IV hat der deutschen Armee recht gute Dienste geleistet. Es wurde zu kostengünstigen, leistungsstarken und dedizierten Systemen in verschiedenen Rollen entwickelt. Im Juni 1944 gab Hitler selbst den Auftrag, mit der Konzentration der Panzer IV-Produktion auf den Jagdpanzer IV zu beginnen und das leistungsstarke L/70-Hauptgeschütz aus den neueren Panzern der Panther-Serie zu montieren. Andere bemerkenswerte deutsche Kriegsmaschinen, die das Chassis des Panzer IV nutzten, waren Brummbar, Hummel, Heuschrecke - Waffentrager, Nashorn, Wirbelwind und Ostwind. Zwanzig Ausf. C und Ausf. D-Modelle wurden für den Einsatz als Brückenleger ("Brückenleger IVb") umgebaut und waren in Belgien, Frankreich und später in Russland im Einsatz. Eine Handvoll Infanterie-Angriffsbrücken (Brückenleger IV/Sturmstegpanzer) wurden ebenfalls von Ausf. C-Modelle und in Frankreich und Russland verwendet. Ein Bergungsfahrzeug wurde als Bergepanzer IV bezeichnet und die Panzerfahre war eine geplante leicht gepanzerte Amphibienfähre.

Einige 202 Panzer IV Ausf. D, Ausf. F, Ausf. G und Ausf. H-Panzer wurden umgebaut, um als Tauchpanzer ("Tauchpanzer") in der bevorstehenden "Operation Sea Lion" - der deutschen Invasion des britischen Festlandes - eingesetzt zu werden. Als es der deutschen Luftwaffe in der Luftschlacht um England nicht gelang, den Himmel der RAF zu räumen, wurde die Operation Sea Lion von Hitler auf unbestimmte Zeit eingestellt. Stattdessen wurden diese Amphibienpanzer während der Invasion der Sowjetunion im Juni 1941 eingesetzt. Andere Panzer IVs, die mit zusätzlicher Kommunikationsausrüstung ausgestattet waren, dienten gut als Kommandantenfahrzeuge.

Nachkriegs-Panzer IV-Nutzung

Der Panzer IV wurde in der Nachkriegswelt von Syrien aus französischen und spanischen Beständen gekauft. In einigen Berichten heißt es auch, dass die Syrer Panzer IV von gefangenen Einheiten unter sowjetischer Kontrolle erworben haben. Diese wurden während des Wasserkriegs von 1965 gegen die israelischen Siedlungen eingesetzt. Israel erbeutete im Sechstagekrieg 1967 mehrere Exemplare und behielt sie als Museumsstücke. Der letzte bekannte Panzer IV wurde 1967 in Dienst gestellt.


Panzer IV F2 mit Bosch-Scheinwerfern?

Hallo zusammen. Letztes Jahr habe ich einen Italeri Panzer IV Ausf F2 Bausatz zusammengestellt und bin noch nicht wirklich dazu gekommen ihn zu bemalen (weil ich immer noch sauer darauf bin. mein erster Italeri). Das Kit hatte Optionen für die F2- oder G-Versionen. Auf einer der Lackierungen in der Anleitung für den F2 mit der L/43-Kanone (die abgerundete, einzelne Mündungsbremse) zeigt es das Fahrzeug mit Bosch-Scheinwerfern, und so habe ich den Bausatz gebaut. Aber als ich fertig war, stellte ich fest, dass ich glaube, ich habe noch nie ein Foto eines Panzer IV F2 L/43 mit Bosch-Scheinwerfern gesehen, sondern nur mit dem Notek-Licht. Hat jemand ein Foto von einem mit Bosch-Leuchten? Oder sollte ich der Realität halber die Bosch-Leuchten abreißen und durch die Notek ersetzen?

12.02.2020 #2 2020-02-12T17:06

Hallo zusammen. Letztes Jahr habe ich einen Italeri Panzer IV Ausf F2 Bausatz zusammengestellt und bin noch nicht wirklich dazu gekommen ihn zu bemalen (weil ich immer noch sauer darauf bin. mein erster Italeri). Das Kit hatte Optionen für die F2- oder G-Versionen. Auf einer der Lackierungen in der Anleitung für den F2 mit der L/43-Kanone (die abgerundete, einzelne Mündungsbremse) zeigt es das Fahrzeug mit Bosch-Scheinwerfern, und so habe ich den Bausatz gebaut. Aber als ich fertig war, stellte ich fest, dass ich glaube, ich habe noch nie ein Foto eines Panzer IV F2 L/43 mit Bosch-Scheinwerfern gesehen, sondern nur mit dem Notek-Licht. Hat jemand ein Foto von einem mit Bosch-Leuchten? Oder sollte ich der Realität halber die Bosch-Leuchten abreißen und durch die Notek ersetzen?


Panzerkampfwagen IV

Der Panzerkampfwagen IV (Pz.Kpfw. IV), allgemein bekannt als Panzer IV, war ein mittlerer Panzer, der in den späten 1930er Jahren in Nazi-Deutschland entwickelt und während des Zweiten Weltkriegs ausgiebig eingesetzt wurde. Die Waffeninventarbezeichnung lautete Sd.Kfz. 161.

Als Infanterie-Unterstützungspanzer konzipiert, war der Panzer IV ursprünglich nicht dazu gedacht, feindliche Panzer zu bekämpfen – diese Funktion wurde vom leichteren Panzer III übernommen. Als jedoch die Mängel der Vorkriegsdoktrin offensichtlich wurden, und angesichts der sowjetischen T-34-Panzer, übernahm der Panzer IV bald die Panzerkampfrolle seines zunehmend veralteten Cousins. Der Panzer IV, der am häufigsten hergestellte und eingesetzte deutsche Panzer des Zweiten Weltkriegs, wurde als Basis für viele andere Kampffahrzeuge verwendet, darunter das Sturmgeschütz IV, der Jagdpanzer IV, die selbstfahrende Flugabwehrwaffe Wirbelwind, und die Selbstfahrlafette Brummbär. Und auch eine nicht standardmäßige Variante, der Munitionspanzer IV, der als Transportmittel, Munitionsvorrat oder zum Schleppen bestimmter Geschütze dient.

Robust und zuverlässig, war er auf allen deutschen Kampfschauplätzen im Einsatz und zeichnete sich als einziger deutscher Panzer aus, der während des Krieges mit über 8.800 Exemplaren zwischen 1936 und 1945 kontinuierlich produziert wurde. Upgrades und Designänderungen, oft als Reaktion darauf vorgenommen auf das Erscheinen neuer alliierter Panzer verlängerte seine Lebensdauer. Im Allgemeinen handelte es sich dabei um die Erhöhung des Panzerschutzes des Panzer IV oder die Aufrüstung seiner Waffen, obwohl in den letzten Kriegsmonaten mit der dringenden Notwendigkeit Deutschlands, Verluste schnell zu ersetzen, Konstruktionsänderungen auch retrograde Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung der Herstellung umfassten.

Pzkpfw IV-Varianten in Forgotten Hope Secret Weapon
Ausf. D Ausf. F1 Ausf. F2 Ausf. h Ausf. J Ausf.H mit 7,5 cm Rfk. 43 & 3 cm MK 103

Ausf. Ein [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw IV Ausf. EIN
Sd.Kfz. 161
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Hersteller Krupp-Gruson
Produziert in Oktober 1937 - 1938
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW Schlacht von Ilza
Geschwindigkeit 32,4 km/h
Rüstung 15mm
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 37 L/24
122 Muscheln
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
22 x 75 Schuss
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑Spiel 2
Sitzق 7,92 mm MG 34
22 x 75 Schuss
Sitzك Beifahrersitz
Sitzل Beifahrersitz
Historisches Bild
300px


35 der Ausf. A hergestellt wurden. Die Kuppelbauweise und der breitere Aufbau unterscheidet sie von späteren Versionen. Es ist eher ein Infanterie-Unterstützungsfahrzeug wie das Sturmgeschütz III, das seinen ersten Dienst im französischen Feldzug erleben würde. Ausf. A hatte nicht viel Panzerung für den direkten Kampf gegen gepanzerte Fahrzeuge. Der Motor der Ausf. A & B, der Maybach HL 108TR hat 20 % weniger PS als spätere Versionen des Panzers.

Ausf. D [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw IV Ausf. D
Sd.Kfz. 161
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Hersteller Krupp-Gruson
Produziert in Oktober 1939 - Mai 1941
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW Debüt in FH
Geschwindigkeit 42 km/h
Rüstung 210px
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 37 L/24
122 Muscheln
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
17 x 150 Schuss
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑game 2
Sitzق 7,92 mm MG 34
8 x 250 Schuss
Sitzك Beifahrersitz
Sitzل Beifahrersitz
Historisches Bild


Nach dem Zusammenbau 40 Ausf. Cs wurde der Motor durch den verbesserten HL 120TRM ersetzt. Der letzte der 140 Ausf. Cs wurde im August 1939 produziert und die Produktion wurde auf die Ausf. D. Diese Version, von der 248 Fahrzeuge produziert wurden, führte das Rumpf-Maschinengewehr wieder ein und änderte die innere Geschützblende des Turms durch eine äußere. Der Schutz wurde verbessert, indem die Seitenpanzerung auf 20 mm erhöht wurde.

Als Reaktion auf die Schwierigkeit, britische Matilda-Infanteriepanzer während der Schlacht um Frankreich zu durchdringen, hatten die Deutschen eine 50-mm-Kanone getestet – basierend auf der 5-cm-Pak 38 L/60-Panzerabwehrkanone auf einem Panzer IV Ausf. D. Mit dem schnellen deutschen Sieg in Frankreich wurde jedoch die ursprüngliche Bestellung von 80 Panzern storniert, bevor sie in Produktion gingen.

Ausf. F1 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw IV Ausf. F
Pzkpfw IV Ausf F1
Sd.Kfz. 161
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Hersteller Krupp-Gruson
Vomag
Nibelungenwerke AG
Produziert in April 1941 - März 1942
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW Debüt in Vergessene Hoffnung
Geschwindigkeit 42 km/h
Rüstung
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 37 L/24
122 Muscheln
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
17 x 150 Schuss
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑game 2
Munition
Sitzق 7,92 mm MG 34
8 x 250 Schuss
Sitzك Beifahrersitz
Sitzل Beifahrersitz
Historisches Bild

Im April 1941 wurde der Panzer IV Ausf. F gestartet. Es verfügte über eine 50-mm-Einzelplattenpanzerung an Turm und Wanne, im Gegensatz zu der applizierten Panzerung, die dem Ausf hinzugefügt wurde. E und eine weitere Erhöhung der Seitenpanzerung auf 30 mm. Das Fahrzeuggewicht betrug nun 22,3 Tonnen, was eine entsprechende Änderung der Spurweite von 380 auf 400 mm zur Reduzierung des Bodendrucks erforderte. Die breiteren Spuren erleichterten auch die Montage von Eisklemmstücken, und das hintere Leitrad und das vordere Kettenrad wurden modifiziert. Die Bezeichnung Ausf. F wurde zwischenzeitlich in Ausf.F1 geändert, nachdem das eigenständige neue Modell, das Ausf. F2, erschienen. Insgesamt 464 Ausf. F-Panzer (später F1) wurden von April 1941 bis März 1942 hergestellt, von denen 25 auf der Produktionslinie auf den F2 umgebaut wurden.

Später im Krieg können sie mit HEAT-Runden kommen. Das HL/C ist ziemlich effektiv, aber das Klw (Klappleitwerk) ist noch mehr. Dieser HEAT-FS wird durch Flossen stabilisiert, was seine Genauigkeit erhöht.

Ausf. F1 Pillendose [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Ausf. F1 Pillendose
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Kategorie Turmbunker
Debüt an der FHSW Debüt an der FHSW
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 37 L/24
122 Muscheln
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
17 x 150 Schuss
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑game 2
Munition
Sitzق Kommandantsitz
Historisches Bild


Ziemlich ungewöhnlicher Turmbunker. Obwohl es 1945 ziemlich veraltet war, hat es möglicherweise HEAT-FS, was seine Wirksamkeit mit einer Durchdringung von 160 mm erhöht.

Ausf. F2 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw IV Ausf. F2
Sd.Kfz. 161/1
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Hersteller Krupp-Gruson
Vomag
Nibelungenwerke AG
Produziert in März 1942 - Mai 1942
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW Debüt in FH
Geschwindigkeit 40 km/h
Rüstung
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 40 L/43
87 Muscheln
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
17 x 150 Schuss
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Ungarn
Italien
Crew im‑Spiel 4
Sitzق Kommandantsitz
Sitzك 7,92 mm MG 34
8 x 250 Schuss
Sitzل Beifahrersitz
Sitzم Beifahrersitz
Historisches Bild

Am 26. Mai 1941, nur wenige Wochen vor der Operation Barbarossa, wurde bei einer Besprechung mit Hitler beschlossen, die Hauptbewaffnung des Panzers IV zu verbessern. Krupp erhielt den Auftrag, das gleiche 50-mm-Geschütz Pak 38 L/60 wieder in den Turm zu integrieren. Der erste Prototyp sollte bis zum 15. November 1941 ausgeliefert werden. Innerhalb weniger Monate erforderte der Schock über die Begegnung mit den sowjetischen mittleren und schweren Panzern T-34 und KV-1 eine neue, viel stärkere Panzerkanone. Im November 1941 wurde die Entscheidung fallengelassen, den Panzer IV auf das 50-mm-Geschütz aufzurüsten, und stattdessen wurde Krupp in einer gemeinsamen Entwicklung beauftragt, Rheinmetalls geplantes 75-mm-Panzerabwehrkanonendesign, die 75 mm Pak 40, zu modifizieren Länge war zu lang für den Turm des Panzers, der Rückstoßmechanismus und die Kammer wurden verkürzt. Daraus entstand der 75 mm KwK 40 L/43 und er war der einzige Panzer IV mit diesem Geschütz mit kugelförmigem Mündungsfeuer. Beim Abfeuern eines panzerbrechenden Schusses wurde die Mündungsgeschwindigkeit der Waffe von 430 m/s auf 990 m/s erhöht. Anfänglich war die Waffe mit einer kugelförmigen Einkammer-Mündungsbremse ausgestattet, die knapp 50% der Bremsfähigkeit des Rückstoßsystems bereitstellte. Beim Abfeuern der Panzergranate 39 konnte die KwK 40 L/43 77 mm (3,03 in) Stahlpanzerung in einer Reichweite von 1.830 m (6.000 ft) durchdringen. Die Ausf. F2 ist die einzige Version mit kugelförmiger Mündungsbremse! Das Gewicht des Tanks stieg auf 23,6 Tonnen. Ein 175 Ausf. F2s wurden von März 1942 bis Juli 1942 produziert. Drei Monate nach Produktionsbeginn wurde der Panzer IV Ausf. F2 wurde in Ausf umbenannt. G.

Ausf. H [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw Ausf. h
Sd.Kfz. 161/2
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Designer Krupp
Hersteller Krupp-Gruson
Vomag
Nibelungenwerke
Produziert in April 1943 - Juli 1944
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW Debüt in FH (Ohne Nachtsicht)
0.51 (mit Nachtsicht)
Geschwindigkeit 38 km/h
Rüstung
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 40 L/48
(87 Runden)
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
(150 Runden)
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑Spiel 3
Besondere Fähigkeiten Nachtsicht verfügbar
Sitzق 7,92 mm MG 34
(250 Runden)
Sitzك 7,92 mm MG 34
(250 Runden)
Sitzل Beifahrersitz
Sitzم Beifahrersitz
Historisches Bild

Die nächste Version, die Ausf. H, begann im April 1943 mit der Produktion und erhielt die Bezeichnung Sd. Kfz. 161/2. Bei dieser Variante wurde die Integrität der Glacispanzerung verbessert, indem sie als einzelne 80-Millimeter-Platte hergestellt wurde. Um das Anhaften magnetischer Panzerabwehrminen zu verhindern, von denen die Deutschen befürchteten, dass sie von den Alliierten in großer Zahl eingesetzt würden, wurde Zimmerit-Paste auf alle vertikalen Oberflächen der Panzerpanzerung aufgetragen. Die Fahrzeugseite und der Turm wurden zusätzlich durch 5 mm Seitenschweller und 8 mm Turmschürzen geschützt. Während der Ausf. Bei der Serie H wurden die gummibereiften Umlenkrollen durch Stahlguss ersetzt, der Rumpf mit dreieckigen Stützen für die leicht zu beschädigenden Seitenschweller versehen. Ein Loch im Dach, das für die Nahverteidigungswaffe ausgelegt war, wurde wegen Mangels dieser Waffe durch eine runde Panzerplatte verschlossen. Diese Modifikationen führten dazu, dass das Gewicht des Panzers auf 25 Tonnen sprang, was seine Geschwindigkeit verringerte.

Ausf. J [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Pzkpfw IV Ausf. J
Sd.Kfz. 161/2
Allgemeine historische Informationen
Ort von Ursprung Deutschland
Hersteller Nibelungenwerke
Vomag
Produziert in Juni 1944 - März 1945
Kategorie Mittlerer Panzer
Debüt an der FHSW v0.42
Geschwindigkeit 38 km/h
Hauptbewaffnung 7,5 cm KwK 40 L/48
(48 Runden)
Koaxial Waffe 7,92 mm MG 34
(150 Runden)
Allgemeine Ingame-Informationen
Verwendet von Deutschland
Crew im‑game 4
Munition Panzergranate 40 APCR
Besondere Fähigkeiten Nachtsicht verfügbar
Sitzق 7,92 mm MG 34
(250 Runden)
Sitzك 7,92 mm MG 42
<50 Runden)
Sitzل Nahverteidigungswaffe
10 x HE-Granate
Sitzم Beifahrersitz
Sitzن Beifahrersitz
Historisches Bild

Trotz der durch das Vorgängermodell eingeführten Mobilitätsprobleme wurde die letzte Produktionsversion des Panzer IV - der Ausf. J — galt als rückläufig von der Ausf. H. Geboren aus deutscher Notwendigkeit, schwere Verluste zu ersetzen, wurde die Ausf H vereinfacht, um die Produktion zu beschleunigen. Es war der gleiche Ausf H-Rumpf, aber mit weniger Details und Teilen. Der elektrische Turmantrieb mit Hilfsgenerator wurde aus der Konstruktion entfernt und später, seit Juli 1944, durch einen zusätzlichen 200-Liter-Kraftstofftank ersetzt, der die Kraftstoffkapazität auf 680 Liter erhöhte. Durch das Entfernen des elektrischen Turmantriebs muss die Besatzung den Turm von Hand verfahren, was die Turmgeschwindigkeit verlangsamt. Die Kraftstofftanks geben jedoch mechanische Probleme und müssen repariert werden, was im September 1944 bei neuen Kraftstofftanks der Fall ist. Im Laufe der Produktion wurden weitere Modifikationen vorgenommen, darunter. So laues Löschen des Turmvisiers und der Pistolenöffnungen, Einbau von Pilze 2-Tonnen-Kranfassungen, Einführung von Flammentoeter-Schalldämpfern, Umbau von Blechschürzen auf Thoma-Drahtgewebe, Reduzierung auf 3 Umlenkrollen pro Seite, Einbau Nahverteidigungswaffe Nahverteidigung System und Beendigung des Auftragens der Zimmerit-Paste. Neben neuen Modifikationen wurden zahlreiche Änderungen an Ausf G und H auch an Ausf J vorgenommen.Leider wurde dies nicht auf das Modell in der FHSW angewendet! Lediglich die Schürzen wurden ersetzt, die Pistolenöffnungen entfernt, mit rge Flammentoeter-Schalldämpfern aufgerüstet, das Maschinengewehr oben auf dem Dach ist ein MG 42 und kein MG 34 und die Nahverteidigungswaffe wurde in den Turm eingebaut.


T-34 gegen Panzer IV F2/G/H/J gegen Sherman

Beitrag von Einsamer_Wolf » 03 Apr 2006, 05:15

In diesem Thread behaupten Mitwirkende unbekümmert, dass der Sherman den langläufigen Panzer IV deklassiert hat:

Zugegeben, ein Mark IV kann es nicht mit einem JS-122 aufnehmen. Das konnte nur ein Königtiger, Jagdtiger oder Jagdpanther. Aber das sollte nicht überraschender sein, als zu sagen, dass irgendein alliierter oder sowjetischer mittlerer Panzer nicht mit einem Tiger oder Königtiger mithalten konnte. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass ein Panzer IV gegen den T-34/85 nicht mithalten konnte. Es gibt andere ähnliche Aussagen in diesen und anderen Büchern, zu zahlreich, um sie aufzuzählen.
Also Leser – was sagt ihr? Wie schlägt sich der Panzer IV ab F2 gegen andere mittlere verbündete Panzer?

Beitrag von Kurze Patrone » 03 Apr 2006, 08:08

Betreff: T-34 gegen Panzer IV F2/G/H/J gegen Sherman

Beitrag von cbo » 03. Apr. 2006, 14:18

In diesem Thread behaupten Mitwirkende unbekümmert, dass der Sherman den langläufigen Panzer IV deklassiert hat:

Zugegeben, ein Mark IV kann es nicht mit einem JS-122 aufnehmen. Das konnte nur ein Königtiger, Jagdtiger oder Jagdpanther. Aber das sollte nicht überraschender sein, als zu sagen, dass irgendein alliierter oder sowjetischer mittlerer Panzer nicht mit einem Tiger oder Königtiger mithalten konnte. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass ein Panzer IV gegen den T-34/85 nicht mithalten konnte. Es gibt andere ähnliche Aussagen in diesen und anderen Büchern, zu zahlreich, um sie aufzuzählen.
Also Leser – was sagt ihr? Wie schlägt sich der Panzer IV ab F2 gegen andere mittlere verbündete Panzer?

Die Deutschen hielten in der zweiten Hälfte des Krieges offensichtlich sehr wenig vom Panzer IV. Anfang 1943 gab es Vorschläge, die Produktion ganz einzustellen, und danach versuchten zahlreiche Projekte, den Panzer IV zu modifizieren, um ihn zu einem lebensfähigeren Kampffahrzeug zu machen. Man könnte sogar sagen, dass der Prozess 1941 mit der Idee begann, Panzer III und IV zu einem Fahrzeug zu kombinieren und die damals noch als Schwächen des Panzers IV geltenden Schwachstellen zu beseitigen. Die Tatsache, dass die Panzer IV-Produktion 1944 zurückgefahren wurde und die Produktionsanlagen für StuG IV und Jagdpanzer IV und Panzer IV/70 statt dessen zeigen, dass der Panzer nicht mehr positiv bewertet wurde.

Der Panzer IV war als 18-Tonnen-Panzer konzipiert, aber 1943 mussten die Mechaniker 25 Tonnen bewältigen, womit sie eindeutig zu kämpfen hatten. IIRC waren es vor allem die Lenkbremsen, die überfordert waren, aber auch das Fahrwerk hatte Mühe mitzuhalten. In einem der früheren Upgrades wurde die sichere Höchstgeschwindigkeit aus Angst vor Pannen auf 25 km/h reduziert. Im Grunde gab es zwar viele Ideen für schräge Panzerung, neue Türme und schwerere Bewaffnung, aber es wurde nichts, weil die Grundkonstruktion das zusätzliche Gewicht nicht vertragen konnte. Um den Panzer über das Erreichte von 1943 hinaus zu verbessern, wäre eine grundlegende Überarbeitung der Grundmechanik erforderlich gewesen. J verringerte die Kampfeffizienz durch das Entfernen der motorisierten Turmdrehung - vielleicht in Anerkennung der Tatsache, dass der Panzer IV seine Nase sowieso besser in Richtung des Feindes richten sollte!

In der Panzerabteilung wurde 1942 die vordere Wannenpanzerung auf 80 mm erhöht, aber die Frontpanzerung des Turms blieb bei 50 mm und die Seitenpanzerung blieb nur bei 30 mm. Trotz der schweren Frontpanzerung blieb der Panzer also aus allen Blickwinkeln sehr anfällig für feindliches Feuer, selbst die niedrige US-amerikanische 75-mm-M3-Kanone, obwohl die Hinzufügung von Schürzen im Jahr 1943 die kleinsten Bedrohungen, die sowjetische 14,5-mm-Abwehrkanone, abwehren konnte -Panzergewehrgeschosse.

Auch in Sachen Mobilität litt der Panzer IV etwas. Der Motor war für einen 18-Tonnen-Panzer (16,6 PS/Tonne) in Ordnung, hatte aber mit 25 Tonnen (12 PS/Tonne) zu kämpfen. Die Gleise waren eher schmal, aber mit dem 18-Tonnen-Fahrzeug gab es immer noch einen ordentlichen Bodendruck von 0,67 kg/cm2, der bei 25 Tonnen auf 0,89 kg/cm2 stieg. Der Bodendruck in Bezug auf MMP betrug wahrscheinlich etwa 175 für die 18-Tonnen-Sorte, bis etwa 200 für die 25-Tonnen-Sorte. Auch die Federung war nicht besonders ausgefeilt

Von der Feuerkraft her war die 7,5cm KwK 40 auf alliierter Seite so gut wie nichts Vergleichbares und gegen Kriegsende noch eine brauchbare Panzerabwehrwaffe - was aber eher mit der Qualität des Gegners zu tun hat Rüstung als jede Exzellenz in der Waffe selbst. Außerdem hatten die Deutschen einen besseren Griff von HE für Hochgeschwindigkeits-Panzerkanonen als entweder die Briten oder die Amerikaner. Der Nachteil dieser Waffe war der Einbau im Turm. Da der Kommandant im hinteren Teil des Turms saß, musste das Geschütz weit vorne im Turm positioniert werden, was es unmöglich machte, die vordere Turmpanzerung schwerer als 50 mm zu machen. Die psychologischen Auswirkungen, wenn eine 75-mm-Kanone bis auf wenige Zentimeter von den privaten Teilen des Kommandanten zurückprallt, kann ich nicht kommentieren, aber ich bin sicher, dass er sicherstellen würde, dass das Rückstoßsystem nicht über seine Grenzen hinaus belastet wird

In Bezug auf die Zuverlässigkeit scheint der Panzer IV nicht schlechter dran zu sein als jeder andere deutsche Panzer, obwohl es einige Bedenken hinsichtlich der Lenkbremsen und der Achsantriebe gegeben hat (keine ungewöhnliche Beschwerde bei einem übergewichtigen Panzer).

Produktionstechnisch hatte der Panzer IV viele verschiedene Platten, die zusammengeschweißt werden mussten und viele Öffnungen in der Wanne und im Turm für Luken, Sichtfenster usw., die geschnitten werden mussten. Bemerkenswert ist, dass der Panther trotz seines deutlich größeren und leistungsfähigeren Fahrzeugs nur etwa 13 % teurer war, aber das spiegelt wahrscheinlich die komplizierte Konstruktion des Panzer IV wider.

Alles in allem scheint klar, dass der Panzer IV 1943 das Ende seines Potenzials erreicht hatte und sich in vielerlei Hinsicht in Richtung Obsoleszenz bewegt hatte. Ich denke, es hat seinen Höhepunkt mit der frühen Ausf erreicht. G im Jahr 1942, als es noch mit zusätzlicher Wannenpanzerung und Schürzen belastet werden musste. Von da an ging es im Grunde darum, es überleben zu lassen, weil es nicht zu ersetzen war. Es blieb ein brauchbares Kampffahrzeug, blieb aber wahrscheinlich nur in Produktion, weil eine Produktionsunterbrechung für Umrüstung etc. bis 1944 nicht möglich war und vielleicht weil kein brauchbarer Ersatz aufgetaucht war (der Panther hatte zu diesem Zeitpunkt noch zu kämpfen). Im rein deutschen Kontext war der Panzer IV also 1944/45 ein bisschen ein Hund.

Im Vergleich zu einem Sherman denke ich, dass der Hauptvorteil des Sherman darin bestand, dass er mechanisch robuster war und viel mehr Upgrade-Potenzial hatte. Der Sherman M4A3 von Ende 1944 mit 76-mm-Geschütz, HVSS und nasser Stauung war ein viel leistungsfähigeres Fahrzeug, als es der Panzer IV jemals sein würde.
Die Versionen vor 1944, mit denen die US-Streitkräfte bis 1945 hauptsächlich kämpften, hatten gegenüber dem Panzer IV nicht viele Vorteile: Der M4A3 hatte einen viel besseren Motor und die schräge Frontpanzerung hatte einen theoretischen Vorteil, der jedoch kompromittiert wurde durch schlechte Konstruktion (viele verschiedene Teile miteinander verschweißt, viele Schußfallen). Die 75-mm-M3-Kanone war in vielerlei Hinsicht eine gute Zweizweckwaffe, aber wie die sowjetische 76-mm-Kanone des T-34 war sie 1943 als Panzerabwehrwaffe nicht ausreichend stark.
Als Panzer IV hatte der T34 mit dem T34/85 das Ende seines Potenzials erreicht und das 85-mm-Geschütz scheint im Vergleich zum US-amerikanischen 76-mm-M1A1 oder dem deutschen 7,5-cm-KwK 40 nicht allzu beeindruckend zu sein, ihre panzerbrechende Leistung ungefähr gleich sein. Der T-34 behielt seine Überlegenheit in Bezug auf Mobilität, er hatte einen guten Motor und einen geringen Bodendruck.

Was "besser" ist, halte ich für eine ziemlich sinnlose Diskussion, da sie jeweils Stärken und Schwächen haben, die jedem Panzer unter den richtigen Umständen einen Vorteil verschaffen könnten. Es würde auch stark davon abhängen, welche Version des Tanks Sie vergleichen würden. Im Zeitraum 1943-45 würde ich den Panzer IV wahrscheinlich am unteren Ende der Gruppe einstufen, da er mechanisch schwach war, kein Upgrade-Potenzial hatte, kompliziert zu bauen war und einen schwachen Motor hatte. Platzhirsch wäre definitiv der Sherman M4A3 HVSS 76mm aus dem späten Krieg.


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Bemerkungen:

  1. Bevis

    So eine coole Seite.

  2. Daikinos

    Warum so viel?

  3. Claegborne

    Meiner Meinung nach machen Sie einen Fehler. Ich kann es beweisen. Senden Sie mir eine E -Mail an PM.

  4. Ladbroc

    wunderbar, sehr unterhaltsamer Satz

  5. Benroy

    es gibt einige normale

  6. Yuli

    Es tut mir leid, ich kann dir bei nichts helfen. Ich denke, Sie werden die richtige Lösung finden. Nicht verzweifeln.



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