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Hermann Balck: Nazi-Deutschland

Hermann Balck: Nazi-Deutschland

Hermann Balck, Sohn eines Generals, wurde am 7. Dezember 1893 in Danzig-Langfuhr, Deutschland, geboren. Balck trat im Februar 1914 in die Militärschule Hannover ein und diente während des Ersten Weltkrieges in der Wehrmacht an der Westfront.

Er blieb in der Armee und wurde zu einem der führenden Befürworter des motorisierten Krieges in Deutschland. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Balck dem Schützenregiment der 1. Panzerdivision zugeteilt. Balck diente unter Heinz Guderian in Frankreich und wurde am 13. Mai 1940 mit dem Ritterkreuz für die Beschlagnahme und das Halten einer Brücke nördlich von Sedan ausgezeichnet.

Zum Oberst befördert wurde er am 5. März 1942 nach Griechenland geschickt und seine 3. Panzereinheit nahm am 9. April Saloniki ein. Als Oberbefehlshaber der 11. Panzerdivision kämpfte er in der Sowjetunion und erhielt am 20. Dezember 1942 die Oakleaves zum Einsatz im Kaukasus und wurde im November 1943 zum Chef des 48. Panzerkorps befördert.

An die Westfront versetzt, kämpfte er in Frankreich gegen General George Patton, bevor er im Dezember 1944 zum Befehlshaber der 6. Armee nach Ungarn geschickt wurde. Balck scheiterte bei seinem Versuch, Budapest zurückzuerobern und musste sich nach Österreich zurückziehen, wo er sich am 8. Mai 1945 ergab.

Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft 1947 zog er sich nach Stuttgart zurück. 1982 starb Hermann Balck, der von einem Militärhistoriker als Deutschlands größter Feldkommandant bezeichnet wurde.


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